1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Rechnungsprobleme

Diskutiere Rechnungsprobleme im Lichttechnik Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hallo! Ich hoffe, ich Poste im passenden Bereich, sonst bitte verschieben! Also, ich stehe kurz vor einer Prüfung und ich habe in...

  1. jeyman

    jeyman Schlitzeklopfer

    Dabei seit:
    24.04.2009
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Hallo!
    Ich hoffe, ich Poste im passenden Bereich, sonst bitte verschieben!

    Also, ich stehe kurz vor einer Prüfung und ich habe in Übungsunterlagen folgende Aufgabe gefunden:

    - Eine unterverteiung wird mit 3x32 Ampere/400V gespeist
    - Die UV hat 12x 16 Ampere Schuko abgänge

    Angeschlossen werden dort 12 Geräte a 975 VA /cos phi=0,59/ 230V

    Aufgabe:
    Berechnen Sie die Strohmaufnahme der Unterverteilung.

    In der Lösung, steht nun folgendes:
    I=12x 975VA / wurzel3 x400V x0,59

    Ich frage mich nun, wieso mit einer Spannung von 400 Volt gerechnet wird, da ja nirgendwo eine Spannung von 400 V anliegt, sondern die 3 Phasen einzeln gesplittet sind!
    Dazu muss ich sagen, das das nicht die erste Aufgabe wäre die Falsch ist!

    PS:Nein, ich lerne NICHT elektrotechnik;) ich denke dann wäre ich schlauer!
    Danke für Hilfe im vorraus :)
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Kann bei vielem weiterhelfen.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 ebt'ler, 24.04.2009
    ebt'ler

    ebt'ler Spannungstauglich

    Dabei seit:
    31.12.2008
    Beiträge:
    886
    Zustimmungen:
    3
    AW: Rechnungsprobleme

    Die gehen in der Aufgabe einfach mal davon aus dass die einzelnen Verbraucher symmetrisch auf die 3 Außenleiter (L1/L2/L3) verteilt sind. Und berechnen dann die Belastung der Drehstromzuleitung.

    Das Ergebnis bleibt das gleiche wie wenn du die Leiter einzeln rechnest.

    Wichtig ist das die Verbraucher symmetrisch auf alle drei Außenleiter verteilt sind, sonst müsste man die Ströme alle extra berechnen (so sind alle 3 gleich groß)

    Ich würde aber behaupten das du cos phi in der Formel nicht benötigst, da die angegeben Leistung bereits die Scheinleistung (VA) ist.
    Wirkleistungen werden in „W“ angegeben.

    EDIT: sehe grade dass du nicht die Strombelastung der Leitung sondern die der Unterverteilung suchst.
    Dann brauchst du bestimmt den Wirk- und nicht den Scheinstrom, also musst du doch mit cos phi rechnen, aber übern Bruchstrich (nicht drunter so wie du).
     
  4. jeyman

    jeyman Schlitzeklopfer

    Dabei seit:
    24.04.2009
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    AW: Rechnungsprobleme

    naja, aber die belastung des speisekabels, ist doch dieselbe.....mal vom Leitungswiederstand und Abfall abgesehen!
    Das habe ich nicht so gerechnet, das ist die Lösung in der Aufgabe, wohlbemerk von der IHK...
    Ist das nun Falsch oder Richtig?
     
  5. #4 ebt'ler, 24.04.2009
    Zuletzt bearbeitet: 24.04.2009
    ebt'ler

    ebt'ler Spannungstauglich

    Dabei seit:
    31.12.2008
    Beiträge:
    886
    Zustimmungen:
    3
    AW: Rechnungsprobleme

    Du hast in der Zuleitung drei Außenleiter (400V) und alle 12 Verbraucher.

    Auf jeden Außenleiter befinden sich dabei 4 Verbraucher (symmetrisch aufgeteilt), wenn du also nur mit einen Außenleiter (230V) rechnest kannst du nur mit 4 Verbrauchern rechnen.

    Dann müsste dasselbe Ergebnis herauskommen.

    Wenn nicht schreib mal deine Rechenwege auf.

    EDIT:

    Jeder der 3 Leiter nimmt den (egal über welchen Rechenweg bestimmten) Strom auf, wenn man nun nach der Stromaufnahme der gesamten Unterverteilung fragt wäre es vielleicht korrekter wenn man 3x „Ergebnis“ schreibt.
     
  6. jeyman

    jeyman Schlitzeklopfer

    Dabei seit:
    24.04.2009
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    AW: Rechnungsprobleme

    ja, soweit hab ich das verstanden:)
    ich frage mich nur, wie es zusammenhängt, das ich wie in der Aufgabe, jeweils 4 geräte a 230V auf einen Leiter + N packen kann und die gesamt Last der drei Leiter dann mit der Spannung von 400 V berechne! statt mit 230 * 3 wie du sagst! verstehst du was ich meine?
    Es liegt ja an keinem Verbraucher 400 V an!Wieso 400 V wenn diese nicht "genutzt" werden.
    Oder ist es Physikalisch so, das dieser verkettungsfaktor immer dasselbe ergebnis hergibt wie der dreiffache wert der rechnung mit 230 volt und dem gleichen cosinus phi?

    Brauch ich den Phi nicht in jedem Fall um von der Scheinleistung zur Wirkleistung zu gelangen?
     
  7. #6 ebt'ler, 24.04.2009
    ebt'ler

    ebt'ler Spannungstauglich

    Dabei seit:
    31.12.2008
    Beiträge:
    886
    Zustimmungen:
    3
    AW: Rechnungsprobleme

    Ich Versuchs mal zu erklären:

    Gesamtleistung = 3 * Strangleistung

    Die Gesamtleistung bezieht sich auf das Drehstromsystem mit 400V Leiterspannung (U).

    Die Strangleistung bezieht sich auf den einzelnen Leiter (Wechselstrom) mit 230 V (bei Sternschaltung) Strangspannung (U str).

    U = U str * √3 = 400V = 230V * √3

    P = P str * 3

    Für Drehstrom rechnest du ja mit:

    I = P / (U * √3) wobei U = 230V * √3

    also I = P / (230V * √3 * √3) dabei multiplizieren sich die Wurzeln non 3 aus -> 3 bleibt erhalten

    I = P / ( 230V * 3)

    Und das ist dieselbe Formel die du auch für die Wechselstrom Berechnung benutzt hast, nur das die Umrechnung von P zu P str schon mit drin ist.

    Für Wechselstrom rechnest du ja:

    P str = P / 3

    I = P str / 230V

    Hoffe jetzt das war verständlich, wenn nicht noch mal Nachfragen.


    PS: Wenn du Zwischen den Leistungen umrechnen willst brauchst du cos phi, wenn nicht schreib mal den Rechenweg auf damit wir nicht aneinander Vorbeireden.
     
  8. jeyman

    jeyman Schlitzeklopfer

    Dabei seit:
    24.04.2009
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    AW: Rechnungsprobleme

    Für Drehstrom rechnest du ja mit:

    I = P / (U * √3) wobei U = 230V * √3
    also I = P / (230V * √3 * √3)


    >>>>> aber warum denn ein weiteres mal x wurzel 3?also 400v x wurzel 3?

    ich weiß nicht wie ich mir das in den Prüfungen so zusammreimen soll!
    Weißt du zufällig ne gute Formelsammlung im netz, die sich ausschließlich mit Grundsachen beschäftigt also Wechselstrom und drehstrom?
     
  9. #8 ebt'ler, 24.04.2009
    ebt'ler

    ebt'ler Spannungstauglich

    Dabei seit:
    31.12.2008
    Beiträge:
    886
    Zustimmungen:
    3
    AW: Rechnungsprobleme

    Das ergibt sich aus der Formel,

    gegeben sind z.B. die Formeln:

    x = 400 * √3
    und
    400 = 230 * √3

    Wenn ich jetzt die letzte in die erste einsetzte habe ich:

    x = 230 * √3 * √3

    Ich hab mal ein bischen gegoogelt und z.B. folgendes gefunden, wenn nicht selber mal suchen.

    http://www.fachinformatiker.de/plug..._sectionid=1&p13_fileid=176&p13_versionid=223
    (Seite 20)

    Was lernst du eigentlich, habt ihr keine Formelsammlungen?
     
  10. jeyman

    jeyman Schlitzeklopfer

    Dabei seit:
    24.04.2009
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    AW: Rechnungsprobleme

    ja aber aus welcher physikalisichem gesetzt ergibt sich das...jaa, ich weiß ich habe das Problem nichts hinnehmen zu können;)
    veranstaltungstechnik...leider nein, keine formelsammlung,keine fach literatur und elektrotechnik nur im ersten Lehrjahr aufs nötigste beschränkt:(
     
  11. #10 ebt'ler, 24.04.2009
    ebt'ler

    ebt'ler Spannungstauglich

    Dabei seit:
    31.12.2008
    Beiträge:
    886
    Zustimmungen:
    3
    AW: Rechnungsprobleme

    Ich glaube der Ursprung des Verkettungsfaktors übersteigt die Vorkenntnisse des ersten Lehrjahrs ein bisschen.

    (kurz: er beruht auf die Verschiebung der Außenleiter zu einander, und wird über die Winkelfunktionen abgeleitet)

    Wenn du Prüfung hast und da Elektrotechnik abgefragt wird würde ich mir auch eine Formelsammlung zulegen, frag doch mal deine Berufsschullehrer was die so endfehlen.
     
Thema:

Rechnungsprobleme