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Richtig Absichern

Diskutiere Richtig Absichern im Grundlagen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; hallo leute, folgende sitiuation, ich möchte im haus eine neue zuleitung in ein arbeitszimmer legen, dies soll mit mit einem 5 adrigem kabel...

  1. issca

    issca Neues Mitglied

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    hallo leute,

    folgende sitiuation,

    ich möchte im haus eine neue zuleitung in ein arbeitszimmer legen, dies soll mit mit einem 5 adrigem kabel geschen damit ich drei phasen habe und steckdosen und beleuchtung usw auf teilen zu können.

    nun meine frage, muss ich die zuleitung in der verteilung mit einem dreifachem sicherungselement absichern oder darf ich es mit einzelnen sicherungselementen absichern.

    die zuleitung wird ja in der abzweickdose in drei stränge aufgeteilt, beleuchtung, erste steckdosenreihe und zweite steckdosenreihe,

    es wäre ja totla blöd wenn die sicherung z.b. von der ersten steckdosenreihe rausfliegt und gleichzeitig die anderen steckdosen und beleuchtung mit ausschaltet.

    bin sehr dankbar für eure antworten.


    gr ayhan
     
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  3. #2 Lötauge35, 17.04.2009
    Lötauge35

    Lötauge35 Lichtbogenlöscher

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    AW: Richtig Absichern

    tja wenn die Sicherung bei Überlast fliegt ist alles aus, aber wie wie schaffst du das bei 3x16A ?? für ein einzelnes Arbeitszimmer?
    Im Fehlerfall fliegt der FI-Schutzschalter und falls du nur einen verbaut hast ist dann auch alles aus und finster.
     
  4. Schlag

    Schlag Leitungssucher

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    AW: Richtig Absichern

    Soweit ich weiß, darfst du das garnicht so verkabeln.

    Jeder Stromkreis braucht seinen eigenen Neutralleiter.

    Zumal, wenn die Stromkreise an einer Phase hängen muss der Neutralleiter den Strom von 3 Stromkreisen gleichzeitig aufnehmen, was zu einer Überlastung führt.
    Auch über 3 Phasen wäre das nicht erlaubt.

    5 polige Leitungen nimmt man in der Regel als Stauerleitung (serienschaltung beim Licht), wenn man neben den normalen 3 Andern noch 1 oder 2 zum Schalten braucht oder um Drehstromanschlüsse zu versorgen bzw Unterverteilungen zu verkabeln.

    Daher fällt die Frage nach dem 3 poligen Automaten schon flach.
    Richtig gesichert wird übrigens mit einem Fi und möglich mit 13 und nicht mit 16 A.

    Sollte ich falsch liegen, möge man mich steinigen :)
     
  5. issca

    issca Neues Mitglied

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    AW: Richtig Absichern

    also wenn ich das richtig verstehe darf ich kein fünf adriges mit drei phasen als zuleitung in das arbeitszimmer verlegen, wo ich dann von einer abzweigdose aus eine phase für beleuchtung und die anderen zwei phasen für jeweils eine steckdosenreihe aufteilen kann.

    dann müsste ich ja drei mal drei adriges kabel separat verlegen, damit ich einmal für beleuchtung und jeweils für die steckdosenreihen eine extra zuleitung habe.

    genau das wollte ich mir eigentlich sparen.
     
  6. #5 zitteraal, 17.04.2009
    zitteraal

    zitteraal Neues Mitglied

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    AW: Richtig Absichern

    Hey,

    Du darfst mit einer 5poligen Leitung in das Zimmer fahren, auch darfst Du den Drehstromkreis (muss dann natürlich auf L1-L3 verteilt sein) dort aufteilen!
    Wegen Überlast N mach Dir mal keine Sorgen, da wenn alle 3 Leiter gleich belastet sind der Strom im N gleich 0 ist, da Du dann Deinen Sternpunkt an der Aufteilung hast.
    Du musst nur für eine gleichzeitige allpolige Abschaltmöglichkeit sorgen - kann auch ein RCD sein der davor hängt.

    Gruß
     
  7. issca

    issca Neues Mitglied

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    AW: Richtig Absichern

    ok, also wenn ich das richtig verstanden habe, muss ich die leitung dann mit einem 3 poligem sicherungselement absichern, das ist für meine zwecke natürlich doof, wenn in einem stromkreis was sein sollte und die sicherung rausfliegt dann haben natürlich die anderen stromkreise auch keinen strom mehr,

    da muss ich mir doch die arbeit machen und drei komplett getrennte leitungen von der verteilung ziehen.

    vielen dank
     
  8. #7 scout-cgn, 17.04.2009
    scout-cgn

    scout-cgn Leitungssucher

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    AW: Richtig Absichern

    Man kann das durchaus so machen (Stichwort aufgeteilter Drehstromkreis). Bei unverzerrter Belastung addieren sich die Ströme im Neutralleiter immer zu Null. Selbst bei maximaler Schieflast (nur ein Aussenleiter belastet), entspricht der Strom im Neutralleiter nur dem Phasenstrom. Bei allen anderen unverzerrten Belastungsfällen ist der Strom geringer.
    Bei Belastung durch Verbraucher mit bspw. Schaltnetzteilen oder Frequenzumrichtern, welche verzerrte (= nicht sinusförmige) Ströme zur Folge haben, summieren sich die Oberwellen (-> Fourriertransformation) auf dem Neutralleiter, was eine Überlastung zur Folge haben kann (besonders die 3. Oberwelle ist von Bedeutung, da der Energiegehalt der Oberwellen höherer Ordnung stark abnimmt).
    Was heisst das für die Praxis? Die Leitung sollte ausreichend dimensioniert werden. Für einige Steckdosen beispielsweise 5x2,5 mm^2 abgesichert mit B/C13. Es muss kein dreipoliger Automat verwendet werden, nur eine allpolige Abschaltmöglichkeit ist gefordert. Diese kann auch durch den ohnehin vorgeschriebenen FI-Schalter (RCD) realisiert werden.

    Man könnte sich die ganzen Überlegungen aber auch sparen und einfach 7x1,5 mm^2 verlegen. Dann hat man 3 Aussenleiter, 3 Neutralleiter und den Schutzleiter in einer Leitung.
    An dieser Stelle sind mir die Angaben in der VDE 0298 zur Strombelastbarkeit allerdings nicht ganz klar. Bei dreiadrigen Leitungen (L, N, PE) spricht man von 2 belasteten Adern (L, N ?), bei fünfadrigen Leitungen von 3 belasteten Adern (L1, L2, L3 ? Was ist mit dem Neutralleiter? Findet der aus oben genannten Gründen keine Beachtung?). Wie ist das jetzt bei der Verwendung von 7 Adern für die gleichen Ströme, die auch über 5 Adern fließen könnten? Sind das dann auch 3 belastete Adern? Der Strom doch muss in diesem Fall (der natürlich nur bei Wechselstromverbrauchern Sinn macht) in jedem Fall durch den zugehörigen Neutralleiter der Leitung zurück, weil sich der Sternpunkt nicht irgendwo zwischen den Verbrauchern befindet, sondern in der Verteilung. Das spricht dann nach meinem Verständnis für 6 belastete Adern. Wer kann mich aufklären?
     
  9. Schlag

    Schlag Leitungssucher

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    AW: Richtig Absichern

    Das keine Überlast bei der beschaltung der Leitung über alle 3 Phasen auftreten sollte weiß ich auch, über eine Phase sieht das anders aus, da fällt der Leistungsversatz um 120° weg.

    An den aufgeteilten Drehstromkreis hab ich jetzt garnicht gedacht, obwohl ich selbst gesagt hab das man mit 5 pol. Leitungen Drehstromanschlüsse versorgt. Die meisten Herde sind ja auch nichts anders verkabelt. :rolleyes:

    Solche "Gebilde" würde ich aber nie mit einpoligen Automaten absichern.

    Und was 5x2,5² oder 7x1,5² kostet kann man sich ja denken, dann kann man das auch gleich ordentlich mit 3 einzelnen Leitungen machen und dabei noch sparen.

    So schließt man auch sicher eine Gegenseitige Erwärmung der Leitungen aus.
     
  10. brue

    brue Lasteinschalter

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    AW: Richtig Absichern

    Die Aussage ist zwar richtig, aber man muss wissen das heute kaum ein Stromkreis mehr gleich belastet ist. Sobald man ein Netzgeraet, PC, HiFi Anlage, Stromsparlampe etc einsteckt addieren sich die Stroeme naemlich nicht mehr auf null.. sprich eigentlich alles ausser Gluehbirnen.

    Wie das in Deutschland ist ob man das so absichern darf weiss ich nicht, aber es ist auf jeden Fall nicht unbedingt empfehlenswert. (Wer braucht eigentlich 16A fuer die Beleuchtung?)

    Ein Kabel mit 3 Stromkreisen halte ich auch nicht fuer empfehlenswert.. ich Trenne sowas lieber.

    gruss
     
  11. issca

    issca Neues Mitglied

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    AW: Richtig Absichern

    dank euch allen,

    ich hab mich jetzt dafür entschieden drei getrennte leitungen für die einzelnen stromkreise zu ziehen.


    wünsche allen ein schönes wochenende

    gruss ayhan
     
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