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Schweißtrafo als Stromquelle

Diskutiere Schweißtrafo als Stromquelle im Elektronik allgemein Forum im Bereich WEITERE ELEKTROTECHNISCHE BEREICHE; Ich hoffe, die Frage ist hier nicht allzu off-topic. Für eine in Eigenbau errichtete elektrische Bodenheizung würde ich eine Stromquelle für...

  1. Butch

    Butch Schlitzeklopfer

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    Ich hoffe, die Frage ist hier nicht allzu off-topic.

    Für eine in Eigenbau errichtete elektrische Bodenheizung würde ich eine Stromquelle für eine ungefährliche Betriebsspannung irgendwo bei 50 V benötigen. Die max. Leistung würde bei insgesamt 4 kW liegen, jedoch wahrscheinlich mit zwei Stromquellen für je 2 kW (Strom also ca. 40 A).

    Da ich eine möglichst günstige und einfache Lösung suche, habe ich gleich an einen handelsüblichen Schweißtrafo gedacht. Ein Einhell BT-EW-150 (ca. 70 €) hat folgende Daten: Leerlaufspannung 48 V, 150 steht für max. 150 A; beim Schweißen wird offensichtlich typischerweise mit max. 80 A gearbeitet; in der Beschreibung findet sich auch diese Angabe: max. Schweißstrom und die entsprechende genormte Arbeitsspannung: 80 A / 21,2 V.

    Leider weiß ich weder, ob eine solche Lösung überhaupt grundsätzlich in Frage kommt, noch wie die Angaben beim Schweißgerät zu deuten sind. Würde ein solcher Trafo tatsächlich z.B. ca. 40 A bei halbwegs konstanten 48 V in Dauerbetrieb liefern können? Usw.

    Wäre für jeden fachmännischen Rat dankbar.
     
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  3. gert

    gert Freiluftschalter

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    AW: Schweißtrafo als Stromquelle

    Das wird wohl nix!

    1. keine bestimmungsmässige Verwendung (naja, damit könnte man vielleicht leben)

    2. wird sich bei 40A die Spannung bei rund 30V einstellen, und

    3. ist die durchschnittliche Lastzeit bei 40A angegeben mit 207 sec, worauf eine durchschnittliche Rücksetzzeit von 2110 sec folgt. Auf deutsch, nach 3,5 min schaltet der Trafo wegen Übertemperatur ab und ist dann nach einer halben Stunde wieder bereit.

    googel mal nach Steuertrafo Trenntrafo Sicherheitstrafo 230/42Volt.
     
  4. #3 alterlich, 04.03.2011
    alterlich

    alterlich Lüsterklemmer

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    AW: Schweißtrafo als Stromquelle

    und woher nimmst du den an deine werte angepaßten heizdraht ? ich würde mir erst den entsprechenden draht besorgen und dann über verlegelänge und spez. widerstand die trafodaten etc. ermittteln.
     
  5. Butch

    Butch Schlitzeklopfer

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    AW: Schweißtrafo als Stromquelle

    alterlich:
    Widerstandsdraht Block RD 100/04 (Conrad), 3,9 Ohm/lfm; Teilkreise ca. 7,9 m, ergibt bei 48 V: 1,56 A, 9,47 W/lfm; bei Abstand 8 cm: knapp 120 W/m²

    Dank an gert für den Hinweis, hätte ich auch selber sehen können.

    Inzwischen habe ich auch an Schweißinverter gedacht, diese scheinen aber immer diverse spezielle Steuerungen wie Antistick zu haben, was sie wohl unbrauchbar macht für meinen Zweck. Bei stärkeren Schweißgeräten gibt es auch Stromstärken, die mit 100% Lastzeit nutzbar zu sein scheinen.

    Gefunden habe ich günstige Ringtrafos mit bis zu 1000 VA: RKT 1000 VA 2x55 V (_elpro_: Elektronik Onlineshop Händler und Vertrieb elektronischer Bauteile). Da müsste ich dann leider zu viele Segmente mit 500 VA machen. 2000 VA habe ich bisher leider nicht gefunden.
     
  6. Yoda

    Yoda Schlitzeklopfer

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    AW: Schweißtrafo als Stromquelle

    Wie wäre es mit einer professionellen Infrarotheizung?

    Die ist zwar etwas teurer als ein Schweißtrafo,
    spart dann aber gegenüber deiner Lösung ne menge Energie im Betrieb...

    Infrarot-Flachheizung
    produktliste-powersun

    ... nur so als Tip nebenbei.

    Gruß
    Yoda
     
  7. gert

    gert Freiluftschalter

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    AW: Schweißtrafo als Stromquelle

    Hallo ,

    Wenn ich`s recht verstehe, geht es um rund 30m². Hoffentlich bleiben die Drähtchen zugänglich. Ich würd mal nach fertigen Heizdrähten gurgeln, gibt´s z.B. als Dachrinnenheizung, Rohrbegleitheizung oder Heizmatten für Fubo, alles Netzspannungsfest.

    Gruß Gert
     
  8. #7 Butch, 04.03.2011
    Zuletzt bearbeitet: 04.03.2011
    Butch

    Butch Schlitzeklopfer

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    AW: Schweißtrafo als Stromquelle

    Klingt für mich seit jeher gut, die Beschreibung der Vorteile und auch der techn. Merkmale ist aber irgendwie unglaubwürdig.

    Kann man erwarten, dass die Oberflächentemperatur des Fußbodens subjektiv angenehm wird? Und grundsätzlich zur Physik: Die Vorderseite hat 80 Grad -- wie soll es im stationären Betrieb im Raum möglich sein, dass die Rückseite kalt bleibt? Außerdem: Würde nicht praktisch jede gleich große, auf 80 Grad erwärmte Fläche genauso viel IR-Strahlung abgeben -- warum dann diese Preise? Worin soll der Unterschied z.B. zu einem einfachen IR-Heizstrahler fürs Bad (Kaufpreis ca. 30 Euro) mit 3 Quarzstäben sein (wenn man die Optik einmal beiseite lässt)? -- Diese Fragen zur IR-Flächenheizung und ihrer Bewerbung interessieren mich schon lange!
     
  9. Butch

    Butch Schlitzeklopfer

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    AW: Schweißtrafo als Stromquelle

    Die Drähtchen wären in meinem Fall mit weniger als 10 W/lfm belastet, also extrem weit unter zulässigen Werten. Bei Teilkreisen von nur ca. 8 lfm würden vereinzelte Ausfälle im Laufe der Zeit auch verkraftbar sein. Fertige Heizkabel für Fußbodenheizungen ziehe ich immer noch in Betracht, diese sind allerdings unverhältnismäßig teurer und würden bei meinem nackten Estrichboden (ohne Fließen) wohl eine zu hohe Aufbauhöhe verlangen. Bin aber noch heftig am Überlegen ...
     
  10. #9 alterlich, 04.03.2011
    alterlich

    alterlich Lüsterklemmer

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    AW: Schweißtrafo als Stromquelle

    die kosten für die el. Heizung sind ja relativ. mit wirkungsgrad etc. hat das erst mal eher wenig zu tun. ist der widerstandsdraht im 100% isolierten raum ist er genauso effizient wie der ir-strahler und die glühbirne......prinzipiell würde ich jede elektr. heizung vermeiden - ausnahme kleines bad und wc
    entscheidend ist "real" wohl am ehesten wie die verschiedenen systeme "systembedingt" verlieren und wie man komfort definiert, bzw. was einem dieser komfort wert ist. prinzipiell ist fbh im bad ja sehr beliebt und bis zu einer gewissen temperatur auch angenehm. ir straher sind im strahlfeld sicher effizienter, da sie fast nur den strahlbereich heizen (nat. werden sie auch hinten warm...) und nicht auch den m^2 bereich unter der schüssel :D, den deine el. fbh mitbeheizt. je nachdem wie der fb unterbau isoliert ist, kann das eine oder andere system sinnvoller sein.
    ich würde aber im bad auch zu den drähten tendieren da sie sehr schnell heizen und man prinzipiell (bei nicht zu großem bad) vor benutzung nur relativ kurz kräftig vorheizen muss, um es angenehm zu bekommen. bei normaler fbh dauert das wg der geringen vorlauftemp. ewig, so dass meistens ja das bad durchgehend "ver"heizt wird. in diesen kleinen räumen kann die el. fbh u.U. sogar "sparsam" sein

    gruss
     
  11. gert

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    AW: Schweißtrafo als Stromquelle

    Ja, wie alterlich sagt, würde ich auch möglichst jede elektrische Heizung vermeiden.

    Fuboheiz sind immer träge, weil sie viel Masse erwärmen müssen. 120W/m² ist grenzwertig. Angenehmer und günstiger wäre 1/3 Fobo, 2/3 durch Wandheizung oder Konvektoren.

    Fraglich ist auch, wer den 0,4mm dicken Draht in einen Estrich (Zementestrich, Anhydrid, Trockenestrich,...) einbaut, ohne den gleich zu beschädigen.

    Gruß Gert
     
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