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Segment Digitalzähler

Diskutiere Segment Digitalzähler im Elektronik allgemein Forum im Bereich WEITERE ELEKTROTECHNISCHE BEREICHE; AW: Segment Digitalzähler Hallo, ich würde gerne die beschriebene Schaltung nachbauen, allerdings finde ich keinen Händler, der den 74LS192...

  1. malteG

    malteG Schlitzeklopfer

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    AW: Segment Digitalzähler

    Hallo,

    ich würde gerne die beschriebene Schaltung nachbauen, allerdings finde ich keinen Händler, der den 74LS192 verkauft. Gibt es da evtl. andere Bezeichnungen (74 LS 192, 74LS 192... habe ich schon versucht) oder einen alternativen IC?

    Vielen Dank für eure Hilfe

    MfG MalteG
     
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  3. #12 kalledom, 11.03.2008
    kalledom

    kalledom Lichtbogenlöscher

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    AW: Segment Digitalzähler

    Reichelt hat den 74 HC 192 im Programm, dazu den 74 LS 47
     
  4. #13 malteG, 12.03.2008
    Zuletzt bearbeitet: 12.03.2008
    malteG

    malteG Schlitzeklopfer

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    AW: Segment Digitalzähler

    Danke für die schnelle Antwort! Jetzt habe sogar ich sie gefunden :D.
    Nur aus Interesse noch: ist das LS oder HC nur eine Bezeichnung des Herstellers, oder sind das verschiedene Teile?

    Nochmals Danke für die Hilfe, die Bestellung ist schon unterwegs.

    Edit: und noch eine Frage: sind die Widerstände R4 bis R6 richtig bezeichnet oder soll das 47k heißen?
     
  5. #14 kalledom, 12.03.2008
    kalledom

    kalledom Lichtbogenlöscher

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    AW: Segment Digitalzähler

    4k7 bedeutet 4,7 KiloOhm; das k ersetzt das Komma, weil ein Komma leicht übersehen werden kann.
    LS, HC, ... (siehe KHD TTL- und CMOS-Bausteine ) hat nichts mit der Hersteller-Bezeichnung zu tun, die steht vor 74xxzz.
     
  6. malteG

    malteG Schlitzeklopfer

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    AW: Segment Digitalzähler

    Hallo,
    ich habe die Schaltung mal aufgebaut und mehrfach überprüft. Da ich immer nur eine Null angezeigt bekam, habe ich mal ins Datenblatt des IC geschaut. Wenn ich das richtig sehe, muss CLEAR nicht wie im Schaltplan angegeben auf +5V, sondern auf Masse gelegt werden. Mit dieser Änderung lassen sich zumindest schonmal Zahlen erzeugen. Da ich noch keine Entprellung für meinen Schalter habe, kann ich nicht sagen, ob richtig gezählt wird. Was mich allerdings wundert ist, dass immer wieder verschiedene unsinnige Zeichen ausgegeben werden. Hat jemand ne Ahnung, woran das liegen könnte?
    Als nächstes möchte ich die Startzahl variieren können. Ich dachte mir ich verbinde die Eingänge P0-P3 mit einem Drehcodierschalter und lege diesen auf +5V. Er wird dann die entsprechenden Eingänge hochhalten. Allerdings weiß ich noch nicht wie ich ein low erzeugen kann. Wenn ich die Eingänge zwischen Codierschalter und IC über einen Widerstand mit Masse verbinde, müsste das meines erachtens zwar klappen, wie sieht das aber mit dem Stromverbrauch aus? Gibt es da elegantere Möglichkeiten?

    Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen. Wie man an den Fragen wahrscheinlich merkt, bin ich ein Anfänger und löte gerade an meiner ersten Platine :-), weshalb auch vielleicht banale Antworten interessant sind.

    Vieln Dank schonmal
    Gruß malteG
     
  7. #16 kalledom, 21.03.2008
    kalledom

    kalledom Lichtbogenlöscher

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    AW: Segment Digitalzähler

    Ja, mit dem Clear hast Du allerdings Recht, der muß für den Zähl-Betrieb an GND.

    Die Taster sollten entprellt sein, sonst kannst Du nicht kontrollieren, ob richtig gezählt wird. Schau Dir dazu mal den Thread http://www.elektrikforen.de/elektronik-allgemein/3710-problem-4bit-synchronz-hler.html an.

    Hast Du einen 192 oder 193 ? Bei dem 193 kann es zu "komischen" Anzeigen kommen, nämlich bei allen Zahlen, die im Binär-System nach 9 kommen und bei 15 enden.

    An die Eingänge P0...P3 solltest Du PullUp-Widerstände 10...47k nach Plus anschließen und mit den Kontakten nach GND schalten.
     
  8. #17 malteG, 21.03.2008
    Zuletzt bearbeitet: 21.03.2008
    malteG

    malteG Schlitzeklopfer

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    AW: Segment Digitalzähler

    Vielen Dank für die (mal wieder) schnelle Hilfe!

    Ich habe einen 192. Die fehlerhafte Anzeige lag aber an zwei vertauschten Pins ;-).

    (geändert)
    Bei einem Blick in die andere Diskussion habe ich festgestellt, dass die Taster ja doch schon entprellt sind. Ich hatte irgendwo gelesen man müsste das mit einem astabilen Monoflop oder einem Schmitt-Trigger machen. Das Problem ist, dass mein Zähler trotzdem nicht Zählt. Wenn ich UP mit GND verbinde, zählt er zwar Eins hoch, sobald ich die Verbindung aber wieder loslasse, zählt er noch einen hoch. Bei DOWN zählt er manchmal anfangs einen runter, spätestens beim zweiten Mal Taster betätigen aber einen hoch(!) und beim Loslassen wieder runter. Habe schon einen neuen IC mit dem genau gleichen Ergebnis versucht.


    Zusatz:
    Wenn ich P0...P3 über Widerstände an Plus anschließe und dann über den Schalter wiederum (dauerhaft) erde, fließt doch auch dauerhaft ein Strom. Kann ich das vermeiden, indem ich den Ausgang des Schalters nicht direkt an GND sondern an die Spannungsseite von SW3 anschließe? Hat das Aussicht auf Erfolg oder reagiert LOAD zu schnell und erkennt jedesmal an allen vier Eingängen ein high?


    Meine Schaltung braucht nicht allzu schnell zu zählen. Einmal pro Sekunde ist vollkommen ausreichend. Kann ich die Taster "gutmütiger" machen, indem ich größere Kondensatoren einsetze (ich weiß noch nicht, ob das notwendig wird)?
     
  9. #18 kalledom, 21.03.2008
    kalledom

    kalledom Lichtbogenlöscher

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    AW: Segment Digitalzähler

    Wenn Du meinen (fehlerbehafteten) Plan genommen hast, dann sind die Taster schon entprellt.
    Wenn Du mit einem Draht "takten" willst, wirst Du Schiffbruch erleiden, weil auch hier unkontrollierte Impulse entstehen. An der Entprellerei kommst Du nicht dran vorbei. Viel mehr als 100...220nF sind nicht sinnvoll, weil dann die Flanken, zu flach / schräg werden und der Zähler evtl. Blödsinn macht.

    Bei PullUp- oder PullDown-Widerstaänden fließ bei CMOS-Bausteinen nur Strom, wenn der Taster betätigt wird (von den wenigen MikroAmpere, die in den Eingang fließen, mal abgesehen). Bei 4k7 sind das 1mA für die Dauer der Betätigung. Du kannst bei kurzen Leitungen bis 47k erhöhen, dann sind es nur noch 0,1mA.
    Du mußt an den Zähl-Eingängen PullUp-Widerstände (nach Plus) nehmen, weil bei einem Takt (positive Flanke) der jeweils andere Eingang High-Pegel haben muß ! (Siehe Datenblatt)

    Und nicht vergessen, an den Versorgungsanschlüssen der Zähler-Bausteine sollten auf möglichst kurzem Weg Kondensatoren mit 100nF angeschlossen sein, damit sie sich nicht gegenseitig ärgern.
    An einer Stelle, am besten an der Einspeisung, 10...100µF, um kurze Spannungseinbrüche beim "internen Umschalten" der Zählerbausteine auszugleichen.
     
  10. malteG

    malteG Schlitzeklopfer

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    AW: Segment Digitalzähler

    Ich habe mich genau an den Plan gehalten, allerdings erst eine Stufe aufgebaut. habe gerade auch noch Taster eingelötet um nicht mehr mit den Kabeln hantieren zu müssen. Das Problem bleibt allerdings. Beim Hochzählen wird jeweils Drücken und Loslassen der Taster gezählt, beim Runterzählen gibts nur Chaos (irgendwann kommen noch nicht mal mehr Zahlen, sondern auch nur sinnlose Kombinationen).
    Werde, wenn ich mal wieder Zeit habe, die zweite Stufe aufbauen und gucken ob die dann funktioniert.
    Habe ich das richtig verstanden, dass ich zusätzlich zum Plan den Pin 16 (Vcc) über 10...100µF an GND und den Pin 8 (GND) über 100nF an Plus anschließen soll? Oder waren mit "Versorgungsanschlüssen" die Zähleingänge gemeint?
    Ich würde das Zählen irgendwann mal gerne über eine Lichtschranke ausführen, ähnlich wie
    http://www.elektrikforen.de/elektronik-allgemein/1474-tischfussball-mit-lichtschranke.html.
    Ist die da vorgeschlagene Schaltung passend? Das Problem bei mir wird sein, dass die Objekte sehr schnell sind und den Lichtstrahl nur kurz unterbrechen. Ist die Lichtschranke bzw. der Zähler dazu schnell genug?

    Frohe Ostern!
     
  11. #20 kalledom, 22.03.2008
    kalledom

    kalledom Lichtbogenlöscher

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    AW: Segment Digitalzähler

    Über welche Pins erhalten die Bausteine ihre Versorgung ? Doch wohl nicht über die Zählereingänge !
    100nF an die Versorgungsanschlüsse des Bausteins, also von Vcc = +5V (Pin 16) auf möglichst kurzem Weg nach GND (Pin 8).

    Die Lichtschranken-Schaltung ist etwas sehr seltsam; ein NAND-Gatter bekommt an einem Eingang über 1k den Plus (High-Pegel) und am anderen Eingang über ein Poti 10k :confused: den GND (Low-Pegel). Wo besteht jetzt eine Verbindung zu dem Fototransistor / zur Lichschranke :confused:

    Lichtschranken sind sehr schnell, so schnell, daß Du nichts da dran vorbei bewegen / schießen kannst, ohne daß sie es bemerken. Sie müssen allerdings sauber vom Licht unterbrochen werden und das geht nicht bei mehreren cm Abstand.
    Der Emitter kommt an GND, der Collektor wird über einen PullUp 1...10k an Plus angeschlossen, sowie an den Eingang von einem Inverter mit Schmitt-Trigger geführt. Da dürfen keine (Entprell-)Kondensatoren mehr sein.

    Wenn beim Drücken des Tasters gezählt wird, dann kann es sich nur um uralte Taster mit verschmutzten Kontakten handeln oder um einen defekten Baustein.
    Bei Taster-Betätigung gibt es eine negative Flanke, ein fallender Pegel von Plus (über den PullUp) durch den geschlossenen Kontakt nach GND. Der Baustein zählt aber nur bei positiven Flanken, wenn also der Kontakt geöffnet wird und über den PullUp und geladenen Kondensator ein steigender Pegel entsteht. Hast Du wirklich nur 100nF ?

    Die "schrägen" Ziffern entstehen bei falscher Reihenfolge der 4 binären Bits, da es mit 4 Bits 16 Möglichkeiten gibt, der 7-Segment-Dekoder-Baustein aber nur Binär-Werte von 0...9 dekodieren kann; der Rest sind seltsame Zeichen. Schau Dir mal das Datenblatt von dem Dekoder-Baustein an, da sollte es stehen.
     
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