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Sinus-Oszillator?!

Diskutiere Sinus-Oszillator?! im Elektronik allgemein Forum im Bereich WEITERE ELEKTROTECHNISCHE BEREICHE; Hallo alle^^, Ich habe heute mit ein paar op-amps rumgebastelt (Anhang) und bin dabei auf ein Ausgangs Signal gestoßen, das auf dem Computer wie...

  1. #1 Marcus93, 18.07.2010
    Marcus93

    Marcus93 Strippenstrolch

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    Hallo alle^^,

    Ich habe heute mit ein paar op-amps rumgebastelt (Anhang) und bin dabei auf ein Ausgangs Signal gestoßen, das auf dem Computer wie eine Sinuswelle aussieht und sich auch so anhört (Aufgenommen über Line-In)! Da ich allerdings kein Oszilloskop besitze und auch nicht weiß wie man eins bedient, benötige ich eure Hilfe. Kann mir einer von euch bitte sagen wie genau dieses Signal, das ich erhalte, ist?
    Und noch eine zweite Frage: Wenn ich den Lm1458 als Verstärker (Nicht Invertierender Verstärker) für Musik aufbaue, kann ich auf einmal einen Radiosender Hintergrund hören?! Woher kommt das bzw. ist das i-wie abzuschalten?
     

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  3. bigdie

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    AW: Sinus-Oszillator?!

    Ich hab zwar keine Ahnung ob da Sinus herauskommt,aber wenn du einen PC mit Soundkarte hast, hast du auch einen Oszi z.B
    Soundcard Oszilloskop
    Ein kleiner Kondensator am Eingang gegen Masse sollte das ungewollte Radiohören beenden.
     
  4. #3 NachtHacker, 18.07.2010
    NachtHacker

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    AW: Sinus-Oszillator?!

    Ich bezweifle stark, dass du da einen Sinus rausbekommst, da der Op der das Signal verstärkt eine ziemlich hohe Verstärkung hat. Ich nehme an, dass dieser OP übersteuert und die Signale eher trapezförmig aussehen.
    Der untere OP könnte einen Sinus liefern, verstehe blos nicht, warum du 2 Elkos brauchst? Wo hast du diese Schaltung her?
     
  5. #4 Marcus93, 19.07.2010
    Marcus93

    Marcus93 Strippenstrolch

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    AW: Sinus-Oszillator?!

    So,
    unten ist ein bild des ausgangs(danke, bigdie!):
    Grün -> Ausgang
    Rot -> Schmitt-trigger (einfach ignorieren ^^)

    Nun zur Schaltung:
    Dis habe ich selbst "erfunden".
    Der 470uF Cap wird vom OP aufgeladen, Danach erst fließt strom durch die Spule. Zuerst langsam und dann immer schneller.
    Dieser Strom läd dann den 120uF Cap. Darauf Schaltet der OP sofort auf -5V um. Doch die Spule ist noch geladen und der Strom in Richtung 120uF Cap "rollt langsam aus". Das heißt der OP kann die Spannung am 120uF Cap wegen der Spule, die einen Teil des Stromes speichert und langsam ausgibt, nie auf 0 Volt bringen.
    Nachdem die Spule mit nur wenigen 100uH nicht viel Strom Speichern kann, schwingt die Schaltung nicht sehr stark (+/-0,3V). Der 470uF Cap ist eine zusätzliche Verzögerung, und trägt auch maßgeblich zur Spannung und zur Frequenz bei.
    Der Zweite OP erhält nun das Signal zwischen Spule und 120uF Cap und verstärkt dieses als "Nicht Invertierender Verstärker". Das Ergebniss ist unten zu sehen.
    So meine Theorie....
    Ich hoffe es ist verständlich ^^
     

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  6. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Sinus-Oszillator?!

    Hallo
    Schönes Bild. Ich glaub die Software muss ich mir auch mal installieren. Meisst reicht NF und der alte Oszi nimmt nur ein Haufen Platz weg.
     
  7. #6 NachtHacker, 20.07.2010
    NachtHacker

    NachtHacker Spannungsgeprüft

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    AW: Sinus-Oszillator?!

    Etwas ungewöhnlich ist deine Schaltung schon! Vorallem das Signal am invertierenden Eingang zu holen... denn an diesem Punkt ist nomalerweise die Spannung immer = 0, da der OP die Differenz zwischen den beiden Eingängen ausregelt. Also erhältst du an diesem Punkt nur kleine Laufzeitdifferenzen. Also recht stabil kann dein Sinusgenerator nicht sein... Mir kommt das eher wir ein ungedämpfter Tiefpass mit überhöhter Güte vor der sich aufschaukelt.
    Wie sieht denn die Spannung am Knotenpunkt Spule, 100R und 470µ aus?
    Was passiert, wenn du den 120µ entfernst, schwingt dann die Schaltung immer noch?
     
  8. #7 Marcus93, 20.07.2010
    Marcus93

    Marcus93 Strippenstrolch

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    AW: Sinus-Oszillator?!

    Am dem Knotenpunkt hinter dem 100er Widerstand hat man auch eine Sinuswelle. Sie ist aber sehr schwach (ungef. 3/10 der Spannung die ich vom "-"Eingang kriege). Auserdem ist sie gegenüber des anderen Signals Verdreht.
    Das nennt sich 180° Phasenverschiebung, oder?
    Ich hab eig. keine Ahnung von Analog^^.
    Die Schaltung läuft auch ohne 120uF Cap. Allerdings ist das Signal sehr klein und um die 3KHz schnell.
     
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