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Tastkopf-Frage/Oszi

Diskutiere Tastkopf-Frage/Oszi im Elektronik allgemein Forum im Bereich WEITERE ELEKTROTECHNISCHE BEREICHE; Hallo Forum Ich möchte gerne folgende Spannungsmessungen mit einem Oszi durchführen: 1. Messung von Gleichspannung 0-30 V (DC) - Frequenzbereich...

  1. G-Tech

    G-Tech Guest

    Hallo Forum

    Ich möchte gerne folgende Spannungsmessungen mit einem Oszi durchführen:

    1. Messung von Gleichspannung 0-30 V (DC) - Frequenzbereich von 0 - 250 KHz (Maximalwerte).

    2. Messung von Wechselspannung 0-230 V (AC) - immer bei 50Hz.

    Zu 1)
    Hier geht es mir eher um die graphische Darstellung, Zur kontrolle eines bsp. angeschlossenen Frequenzgenerators

    Die allgm. Dinge zu Spannungs- und Strommmessung sind mir bekannt. Schwierigkeiten bereitet mir der Tastkopf. Da gibt es einen der von 1:1 umschaltbar ist auf 1:10. Das spiegelt doch ein Verhältnis wieder - nur welches?
    Auch habe ich schon gelesen, das ein Tastkopf quasi einen Spannungsteiler darstellt. Aber wo und wie wird was aufgeteilt? Brauche ich für verschiedene Bereiche der Spannungen extra Widerstände?

    Wäre Dankbar für ein paar Tipps, wie der Umgang mit dem Tastkopf und der Masseklemme von statten geht, ohne das ich ein neues Oszi brauche.

    Gruß

    G-Tech

    PS. Die letzte Messung an einem Oszi ist gut und gerne 17-18 Jahre her *Oh Schreck-eine Bildungslücke*
     
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  3. #2 alterlich, 16.07.2011
    alterlich

    alterlich Lüsterklemmer

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    AW: Tastkopf-Frage/Oszi

    aha...DC mit 250 KHz...

    dein "spannung"steiler teilt die die spannung, sodass sie in den messbereich "passt"
     
  4. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Tastkopf-Frage/Oszi

    Hallo
    beim Oszi wird der Spannungsmessbereich in V/ Scalenteil angezeigt. Viele dieser Geräte haben als größten Messbereich 5V/ Feld. Auf dem Monitor hast du z.B 8 Felder. Dann kannst du Spitze Spitze 40 V AC darstellen. Wenn du den Tastkopf auf 10/1 umschaltest, werden daraus 400 V. Bei 230 V AC hast du Spitze Spitze etwa 320V.
    Netzspannung mit dem Oszi zu messen ist aber nicht so einfach. Die meißten Dieser Geräte haben einen Schutzleiteranschluß, der verbindung zum Masseanschluß der BNC Buchse und somit zum Masseanschluß des Tastkopfes hat. Wenn du Phase und N beim messen vrtauschst, machst du einen Kurzschluß, wenn du es richtig anschliesst, hast du eine Brummschleife.
     
  5. G-Tech

    G-Tech Guest

    AW: Tastkopf-Frage/Oszi

    Hallo alterlich


    Laut Definition gilt auch eine veränderliche Spannung, die nicht über den Nullpunkt hinaus geht (keine Umpolung) als Gleichspannung, da die Elektronen nur in eine Richtung fließen (DirectCurrent).
    Wenn also die X-Achse bei +5mV steht und eine Bandbreite von bsp. +/- 2mV, haben wir eine Schwankung die von +3mV bis +7mV reicht. Diese Schwankung kann auch eine schnelle Frequenz haben und ist trotzdem D.C.

    Gleichstrom

    Viele, mich eingeschlossen, fassen Wechselspannung so auf, daß tatsächlich die polarität vertauscht wird, bzw. die Elektronen auch wirklich in die andere Richtung fliesen.

    Gruß

    G-Tech
     
  6. G-Tech

    G-Tech Guest

    AW: Tastkopf-Frage/Oszi

    Hallo bigdie

    Ich hab da mal was vorbereitet:

    http://www.wc-report.info/test/tast-a.jpg
    http://www.wc-report.info/test/tast-b.jpg

    Zu A: Das heist also, daß das Oszi (R1 )und der Tastkopf(R2) quasi wie zwei Widerstände in Reihe anzusehen sind?

    Zu B: Bei der Messung von Wechselspannung treten "Induktivitäten" auf, durch die Umploung der Ablenkspulen in der Brownschen Röhre?
    Diese kann man durch einen Kondensator ausgleichen? Ist dieser auf Bild test-b richtig platziert?

    Lieg ich so einigermassen richtig?

    Gruß

    G-Tech
     
  7. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Tastkopf-Frage/Oszi

    Kondensatoren sind im Tastkopf und auch im Eingangsspannungsteiler des Oszis schon drin, um ihn möglichst Linear für unterschiedliche Frequenzbereiche zu machen.
    Das Problem, auf das ich hinaus will, ist die sogenannte Brummschleife, die man auch aus der Audiotechnik kennt. Die Masse des Messeingangs vom Oszi ist mit dem Schutzleiter des Gehäuses verbunden. Daher auch mit dem Schutzleiter der Steckdose. Dieser wiederum ist irgendwo (spätestens am Trafo) mit dem Neutralleiter verbunden. Wenn du jetzt mit der Masseleitung des Messeingangs auf den Neutralleiter des Prüflings gehst, entsteht eine geschlossene Schleife. Da es innerhalb dieser Schleife aber auch Verbraucher gibt und daher Spannungsabfälle, fliessen über die Masseleitung des Oszis Ausgleichsströme, die zum einen die Anzeige verfälschen und zum anderen auch den FI Schutzschalter (wenn vorhanden) des Prüfstromkreises auslöst.
     

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  8. #7 alterlich, 17.07.2011
    alterlich

    alterlich Lüsterklemmer

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    AW: Tastkopf-Frage/Oszi

    Hi G-Tech,

    für jemand der ein 1:10 verhältnis am tastkopf nicht versteht, kennst du dich aber mit elektronenfluss gut aus...
    aber definitionsgemäss hast du recht....gut gegoogelt...

    gruss
     
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