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Wohnungsinstallation in einem Mehrfamilienhaus

Diskutiere Wohnungsinstallation in einem Mehrfamilienhaus im Grundlagen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hallo an Alle, nachdem ich schon oft hier im Forum gestöbert habe und viele interessante Sachen gefunden habe ,habe ich nun auch mal eine...

  1. #1 der mit dem Strom tanzt, 16.04.2010
    der mit dem Strom tanzt

    der mit dem Strom tanzt Schlitzeklopfer

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    Hallo an Alle,
    nachdem ich schon oft hier im Forum gestöbert habe und viele interessante Sachen gefunden habe ,habe ich nun auch mal eine umfangreichere Anfrage.
    Es geht um die Neuinstallation einer Wohnung in einem Mehrfamilenhaus.
    Im Keller sind die einzelnen Zählerplätze. Dort ist als Absicherung für die Wohnungszuleitung ein
    NEOZED-Element (50A) eingesetzt. Von dort muß die Zuleitung zur Wohnungsverteilung (ca 25m).
    1. Frage ist es dann besser 4* 16 zu legen oder muß ich sogar auf 5*16 gehen ?
    In der Unterverteilung (wahrscheinlich eine 4-reihige) soll dann folgendes installiert werden.
    FI 1.
    1.1 Herd (3 Sicherungen)
    1.2 Steckdosen oberhalb der Arbeitsplatte
    1.3 Kühl- Gefrierschrank
    1.4 Mikrowelle bzw Backofen
    1.5 Dunstabzug + Std oberhalb der Küchenoberschränke
    1.6 Geschirrspüler
    1.7 Steckdosen Essecke
    FI 2.
    2.1 Std. Schlafzimmer
    2.2 Std. Abstellkammer
    2.3 Std Wohnzimmer 1
    2.4 Std Wohnzimmer 2
    2.5 Flur
    2.6 Waschmaschine
    2.7 Trockner
    2.8 UT-Durchlauferhitzer Gäste WC

    Wie muß ich jetzt mit dem Licht verfahren , setzt man dafür normalerweise auch einen FI ?
    Fasst man dann das Licht mehrerer Räume zusammen auf eine Sicherung ?
    Vorgeschrieben ist dies ja wohl noch nicht , oder ?
    Kann ich den Durchlauferhitzer (21 Kw) auch weiterhin ohne FI und dann mit 4*6² anschließen ? Leitungslänge ca 15m genauer Einbauort steht noch nicht fest.
    Das Bad soll über einen separaten 2-poligen FI versorgt werden.
    Soll ich die FI-Schalter 1+2 als 40 oder besser als 63 A 30mA(4-polig) ausführen ?
    Nach Selektivität würde ja ein 40èr reichen aber wie sieht es mit dem Gleichzeitigkeitsfaktor aus.
    Im Bad muß ja auch noch ein zusätzlicher Potenzialausgleich durchgeführt werden. Ist es immer noch üblich unter Dusche oder Wanne eine Potenzialausgleichschiene zu setzen und dann alle metallisch leitenden Teile (Heizung,Wanne ,Dusche) damit zu verbinden und von dort mit einer 10² Erdungsleitung zum Hauptpotenzialausgleich im Hausanschlußraum zu gehen ?
    Die Einzelsteckdosen für Wama,Trockner , Ut-Durchlauferhitzer usw werden in 3*2,5 ausgeführt.
    Werden alle Zuleitungen bis zur ersten Verteilstelle (ich werde wohl nur mit tiefen Dosen arbeiten) in 2,5 ausgeführt oder kann man noch 1,5 legen und trotzdem alle mit 16 A absichern ?
    Setzt man in der Verteilung besser noch einen Hauptschalter oder reicht ein Klemmstein ?
    Dann wollte ich noch Dreistockklemmen setzen damit der Verteiler schön übersichtlich bleibt.
    Wie ist das mit den Telefon – bzw TV-Anschlüssen laut Ausstattungsrichtlinie müßte ich 3 oder 4 Anschlußdosen setzen ,aber ist dies in Zeiten von DVBT und Wlan noch zeitgemäß ?

    So ich hoffe das ich alles so genau wie möglich geschildert habe.
     
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  3. Zosse

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    AW: Wohnungsinstallation in einem Mehrfamilienhaus

    Meine Fragen:

    Möchtest du die Installation selber ausführen?

    Was für Voraussetzungen hast du? Qualifikation?

    Wer nimmt die Anlage ab?
     
  4. #3 der mit dem Strom tanzt, 16.04.2010
    der mit dem Strom tanzt

    der mit dem Strom tanzt Schlitzeklopfer

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    AW: Wohnungsinstallation in einem Mehrfamilienhaus

    Ich bin E u. MSR-Meister (aus der Industrie dort aber im Bereich MSR eingesetzt).
    Abnahme und Zählerplatz ist schon durch einen Handwerksmeister veranlaßt, ich will mir aber nur ungerne anhören das dies oder das nicht korrekt wäre.
    Deshalb wollte ich von Leuten die damit desöfteren umgehen ,mir meine Vorstellung bestätigen lassen bzw mir Anregungen geben oder auch mögliche Fehler meinerseits aufzeigen lassen.
     
  5. #4 ElektroLux, 16.04.2010
    ElektroLux

    ElektroLux Strippenzieher

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    AW: Wohnungsinstallation in einem Mehrfamilienhaus

    Hi!

    Was für ein Netz ist denn in der HV vorhanden?

    Ich würde auch für den 21KW Durchlauferhitzer bei einer Länge von ca. 15m ein 10mm² nehmen. 6mm² dürften da schon zu knapp sein!

    Auch wenn es nicht mehr vorgeschrieben ist, würde ich alle Geräte ab 2KW Leistung mit einer seperraten Zuleitung vesorgen( 1,5mm² abgesichert mit 13A)

    Wenn Du einen 50A Neozed-Block zur Absicherung für deine Wohungszuleitungs hast, kannst du eigentlich keinen 40A RCD nehmen. Dieser würden dann nicht gegen Überlast und Kurzschluss geschütz sein, oder? Es sei denn, du würdest noch in deiner UV noch einen 35A Neozedblock setzten. Doch dann sieht es mir der Selektivität auch wieder schlecht aus!:)
     
  6. #5 Elektro, 16.04.2010
    Zuletzt bearbeitet: 16.04.2010
    Elektro

    Elektro Super-Moderator
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    AW: Wohnungsinstallation in einem Mehrfamilienhaus

    Kurzschluss ist so immer noch gegeben.


    Überlastschutz
    Ich würde 3 oder 4 Stück 40A 4pol. FI einbauen und den Überlastschutz so durch die Summe der Ströme der nachgeschalteten Sicherungen erreichen.
    Summe darf nicht über 40A je FI sein.
    Das können dann 6 Stück 16A + 3 Stück 6A je 4pol. FI sein oder auch 9 Stück 13A.
    Ein Hinweis im Verteiler das auch ein späterer Fachmann den Schutz vor Überlast des FI versteht.
    Bad kann auch mit auf die 4pol. FI braucht keinen eigenen FI




    Vorteile
    - Besser Selektiv als weitere Vorsicherungen
    - Mehr Platz im Verteiler als wie bei weiteren Vorsicherungen.
    - Weniger Abwärme im Verteiler als wie bei weiteren Vorsicherungen.
    - Günstiger als 63A FI
    - Höhere Verfügbarkeit durch mehr FI Kreise.
    Wenn diese Lösung nicht gewünscht wird 63A FI verwenden.

    Auch wenn nicht für Licht und DH Vorgeschrieben alles über FI

    Verteiler darf auch Größer als 4 Reihen sein. Oder auch 2 Verteiler günstig setzen.
    Reserve lassen.

    Licht und Steckdosen zu Trennen ist in Wohnungen aufwendiger als zusammen in einem Stromkreis. Vorgeschrieben ist das nicht.
    Kühl- Gefrierschrank mit auf den Flur oder anderen Sinnvollen Stromkreis damit ein abschalten auffällt
     
  7. #6 tobby78, 16.04.2010
    tobby78

    tobby78 Strippenstrolch

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    AW: Wohnungsinstallation in einem Mehrfamilienhaus

    Also wenn du schon alles neu machst, dann nimm schon mal einen 24KW Durchlauferhitzer und keinen 21iger. Leitung dann mindestens 6mm².
    Ein Durchlauferhitzer muss nicht über einen FI gesichert sein, es empfiehlt sich aber.
    Wenn du dür die Küche son seperate Kreise nimmst ist das ok, Je nach Länge und Verlegungsart kannst du dann auch mit 1,5mm² auskommen. Wenn du schon in solchen Dimensionen planst, was hälst du von FI-LS-Schaltern. damit bist du immer auf der sicheren Seite. Ich würde für die übrigen Räume keine Trennung von Licht und Steckdosen vornehmen. So viel Last entsteht hier nicht und da reicht es üblicherweise mit einer Sicherung pro Raum eventuell für Mediengeräte eine extra Zuleitung.
    Falls du aber mit 4-poligen FI's arbeitest, musst du dir die Datenblätter ansehen, ob du einen 40A mit 50 A vorsichern kannst. Zur Vorsicht solltest du einen 63iger nehmen.
     
  8. Zosse

    Zosse Administrator (Ex-Schaltmeister)
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    AW: Wohnungsinstallation in einem Mehrfamilienhaus

    Da hast du doch gute Voraussetzungen...
     
  9. #8 der mit dem Strom tanzt, 17.04.2010
    der mit dem Strom tanzt

    der mit dem Strom tanzt Schlitzeklopfer

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    AW: Wohnungsinstallation in einem Mehrfamilienhaus

    was sagt ihr den zur Zuleitung reicht da 4*16 oder muß ich 5*16 legen ?
     
  10. Zosse

    Zosse Administrator (Ex-Schaltmeister)
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    AW: Wohnungsinstallation in einem Mehrfamilienhaus

    Meine Meinung ist 5*16² Cu. Wegen frühst möglicher Aufteilung des PEN.
     
  11. #10 AC DC Master, 17.04.2010
    AC DC Master

    AC DC Master Freiluftschalter

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    AW: Wohnungsinstallation in einem Mehrfamilienhaus

    deine hauptleitung muß schonmal 5*16² betragen und nicht 4*16². so früh wie möglich den N und PE trennen.
    haste NH sicherungen im vorzählerfeld drinne oder schon sls-schalter ?

    potentialausgleich: mit einem 10² grüngelb ins badezimmer und dort an geeigneter stelle ne PA-schiene setzen und von dort aus alle rohre und wannen erden, obwohl man heute keine wannen mehr erden braucht.

    für die steckdosenstromkreise würde ich 2,5² nehmen. die lichtstromkreise trennen oder zusammen mit dem jeweiligen raum machen ist geschmackssache. die einen schwören drauf die anderen finden es anders besser. ist deine überlegung wert.

    DHE braucht nicht über RCD laufen. ist ein festangeschlossenes gerät. kann man machen.



     
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