Hallo,
zu mweiner Person: Ich bin Nachrichtentechniker, kenne mich aber im Bereich der Hausinstallation auch aus.
Ein Freund von mir hat einen 6t Holzspalter gekauft und wollte diesen an einem Notstromaggregat betreiben. Ohne Erfolg.
Da kein stationärer Hausanschluß vorhanden war, habe ich mir den Holzspalter angeschaut.
Vom fest montierten Stecker führt der Weg über den Einschalter, der wohl ein Nullspannungsschalter ist. Von dort geht es zum Motoranschluss.
Motorseitig:
Schutzleiter an das Gehäuse geführt: OK.
3 Kabel a 1,5mm2 (rot, blau, weiss)
1 Kabel a 0,5mm2 (auch weiss, dünn)
Widerstandsmessung
weiss, dünn <=> rot : 5,0 Ohm
weiss, dünn <=> blau : 5,0 Ohm
weiss, dünn <=> weiss: 0,2 Ohm
Ich dachte, er wäre defekt (Wicklungsschluss wegen 0,2 Ohm)
Dann habe ich den Holzspalter noch mal an meinem heimischen 16A Drehstrom-Anschluss angeschlossen. Un er geht.
Habe während des Betriebs dann die Spannungen gemessen.
Da ich dachte, der weisse dünne wäre der N-Leiter, habe erwartet, dass zwischen diesem und den drei dicken Kabeln 230V liegen. Nein, es waren bei zwei Kabeln 400V. (Häh???) . Bei einer Kombination war gar keine Spannung vorhanden.
Dann habe ich die Spannungen zwischen den drei dicken Kabeln gemessen und da habe ich in einigen Kombinationen 400V gemessen. In einigen war aber auch überhaupt keine Spannung vorhanden. Der Holzspalter läuft aber tadellos. Ich verstehe es nicht.
Ich habe so ein bißchen die Vermutung, als würde in dem kleinen schwarzen Kasten, in dem der Nullspannungsschalter sitzt, noch mehr passieren.
Ich würde mich aich in Drehstrom-Motorentechnikl mal einlesen,habe aber im www keine vernünftige Unterlage gefunden. Auch habe ich von den Betriebskondensatoren und ähnlichem gelesen.
Auf dem Typenschild steht auch noch was von P1 xkW 40% und P2 xkW 40% Ein P3 gibt es nicht.
Für mich ist das alles bömisch. Hilfe!
Grüße
Marco Schramm




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