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ausschaltverzögerung

Diskutiere ausschaltverzögerung im Sonstiges Forum im Bereich OFF TOPIC; kann mir jemand diese schaltung erklären ? ich weiß nur das es eine ausschaltverzögerung ist. danke

  1. doofi

    doofi Guest

    kann mir jemand diese schaltung erklären ?
    ich weiß nur das es eine ausschaltverzögerung ist.
    danke
     

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  3. #2 ralph34, 30.10.2009
    Zuletzt bearbeitet: 30.10.2009
    ralph34

    ralph34 Strippenstrolch

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    AW: ausschaltverzögerung

    hallo doofi...=))

    ja das ist eine verzögerung der ausschaltung.

    wenn der taster gedrückt wird, liegt an der basis des transistors eine spannung an und er schaltet durch.
    gleichzeitig wird der kondensator aufgeladen.
    ein kondensator "speichert" energie in seinem kondensatorfeld.
    lässt man den taster los, hält der kondensator eine gewisse zeit lang (je nach seiner kapazität) die spannung an der basis des transistors aufrecht und verzögert somit den abschaltevorgang des transistors.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Transistor
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kondensator_%28Elektrotechnik%29

    da in der zeichnung eine verzögerung von 160s angegeben ist und neben dem kondensator ein widerstand fehlt, gehe ich mal davon aus, dass es sich evt um eine aufgabe handelt, die genau diesen widerstand berechnen soll?

    das müssen dir die profis erklären...
    klar ist, dass die zeit über die "beladung" des kondensators eingestellt werden kann...der gesuchte widerstand in reihe stellt die spannung am kondensator ein, und somit seine ladung.

    der rest ist mathematik.....=)
     
  4. doofi

    doofi Guest

    AW: ausschaltverzögerung

    dank für deine hilfe
     
  5. doofi

    doofi Guest

    AW: ausschaltverzögerung

    Help ersteinmal danke für deine antwort

    2tens: nach öffnen des schalters gibt der elko seinens gespeicherten srtom an den wiederstand zur basis des transistors ab? wieso? ist das bauteil bedingt? er könnte doch genauso seinen strom direkt zum - pol abgeben. wieso zum widerstand? wie läd der elko sich genau auf...

    über die verbindung des tasters zum minus pol hin

    oder vom minus pol zum taster hin

    sorry das ich so doof bin :stupid:aber das ganze ist zimlich verwirrend

    danke im voraus für eure antworten
     
  6. #5 ralph34, 13.11.2009
    ralph34

    ralph34 Strippenstrolch

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    AW: ausschaltverzögerung

    der Kondensator ist nach lösen des tasters eine art stromquelle,
    betrachte mal den mittleren widerstand und den transistor, dann fällt dir auf, dass im losgelassenen zustand dieser baueinheit völlig egal ist, ob die spannung "plus" on der seite über den taster oder von unten vom kondensator her kommt.
    da durch den kondensator kein strom fliessen kann (erkennt man schön am symbol, da ist keine verbindung)kann der positiv geladene teil nicht über den minuspol abfliessen, sondern über den mittleren widerstand und den transistor.

    wie lange der kondensator ersatzspannungsquelle spielen kann hängt von seiner ladung ab, also seiner kapazität und somit von der spannung die im gedrückten zustand an ihm anliegt.
    diese spannung wird durch den offensichtlich gesuchten widerstand eingestellt und somit die zeit, wie lange er den transistor öffnet.
     
  7. #6 ralph34, 13.11.2009
    ralph34

    ralph34 Strippenstrolch

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    AW: ausschaltverzögerung

    grundsätzlich musst du unterscheiden zwischen Ladung Q und Stromstärke I

    Die Ladung wird im Kondensatorfeld gespeichert beim Laden. Strom fliesst keiner durch den Kondensator, da er keinen Durchgang hat....durch die anliegende Spannung an den Polen baut sich ein Feld auf, darin steckt die Energie. also im Feld....die Spannung bleibt aber auf jeweils einer der beiden Seiten "gefangen", daher kann nicht plötzlich der Pluspol direkt am Minuspol Energie abgeben....
    Komprende?
     
  8. #7 ralph34, 13.11.2009
    ralph34

    ralph34 Strippenstrolch

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    AW: ausschaltverzögerung

    ach ja, die spannung baut sich dann beim öffnen durch den mittleren widerstand und den transistor zum minuspol hin ab..


    Da aber nur Elektronen im Metall sich "frei" bewegen können herrscht somit am Minuspol ein Elektronenüberschuss , am Plusspol ein Elektronenmangel.
    D.h. in Wirklichkeit "fliesst" der Strom in Form von Elektronenbewegung vom Minus- zum Pluspol. Auch ist das keine Fliesbewegung wie bei Wasser, sondern es baut sich im Leiter mit Lichtgeschwindigkeit ein Feld auf, das eine tendenzielle Bewegung aller Elektronen Richtung Pluspol bewirkt.
     
  9. #8 NachtHacker, 18.11.2009
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    AW: ausschaltverzögerung

    ....
    wie lange der kondensator ersatzspannungsquelle spielen kann hängt von seiner ladung ab, also seiner kapazität und somit von der spannung die im gedrückten zustand an ihm anliegt.
    diese spannung wird durch den offensichtlich gesuchten widerstand eingestellt und somit die zeit, wie lange er den transistor öffnet.[/QUOTE]

    Hallo,
    allso meineserachtens ist der Widerstand am - Pol des Elkos eine Einschaltstrombegrenzung, damit im Einschaltmoment kein zu hoher Strom über den Schalter fließt, wenn der Elko vollständig entladen ist.
     
  10. #9 NachtHacker, 18.11.2009
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    AW: ausschaltverzögerung

    Also nochmal ein Nachtrag:
    Der Kondensator hat 1000uF und der Entladewiderstand 100k. Den Strombegrenzungswiderstand lassen wir weg, da er im Gegensatz zum Basisviderstand wahrscheinlich sehr klein ist (ca. 100 Ohm) Somit ist die Zeitkonstante:
    tau = R*C = 1000µF * 100k Ohm = 100s.
    Nach 100s hat sich der Elko auf ca. 37% von seiner Maximalladung nach einer e-Funktion entladen. Nach 160s entlädt sich der Elko dann auf ca. 1,2 V. Ich habe hierfür einen Screenshoot zur Berechnung der Entladezeit reingestellt (Software elo-formel www.elo-formel.de).


    Also nach 160s liegt am Elko nur noch 1,2V an. Wann das Relais letzendlich abfällt hängt von mehreren Faktoren ab:
    1. Von dem Stromverstärkungsfaktor des Transistors. Ist es höher, wird das Relais länger anbleiben.
    2. Vom Relais selbst. Da der Strom durch das Relais ebenfalls in einer e-Funktion abfällt, so wie der Entladestrom des Kondensators hängt es nicht nur vom Strom, sondern auch von der Bauweise des Relais ab. Zwischen Einschalt - und Ausschaltstrom hat ein Relais eine große Hysterese. Wann der Kontakt letztendlich abfällt hängt somit nicht nur vom Strom durch die Spule ab, sondern auch von der Kraft der Feder die der Elektromagnet halten muss.
    Somit lässt sich die Zeitdauer der Abschaltverzögerung nicht pauschal berechnen. Die Angaben in dem Schaltplan reichen hierfür nicht aus.

    Aber nochmals zur Frage von doofi:
    "2tens: nach öffnen des schalters gibt der elko seinens gespeicherten srtom an den wiederstand zur basis des transistors ab? wieso? ist das bauteil bedingt? er könnte doch genauso seinen strom direkt zum - pol abgeben. wieso zum widerstand? wie läd der elko sich genau auf...

    über die verbindung des tasters zum minus pol hin

    oder vom minus pol zum taster hin"

    Also wenn der Taster offen ist, kann sich der Elko nur über den Basisvorwiderstand, über die Basis-Emitterstrecke des Transistors und über den Strombegrenzungswiderstand entladen, da diese Bauteile einen Stromkreis bilden. Über den Kollektor kann der Entladestrom nicht fließen, da der Transistor in dieser Richtung sperrt.
    Es ist übrigens auch richtig, dass der Strom von Minus nach Plus fließt (phyikalisch) technisch gesehen erklärt man den Strom oft anders herum, weil man es sich so einfacher vorstellen kann. Ist aber von der Funktion her unerheblich.
    Zur 2. Frage:
    Der Elko wird über den betätigten Taster aufgeladen. Der nichteingezeichnete Strombegrenzungswiderstand verhindert das die Kontakte des Schalters beim Einschalten nicht verschmoren. Ein leerer Elko nimmt im leeren Zustand im 1. Moment eine sehr große Strommenge an und wirkt daher zuerst wie ein Kurzschluss. Schaltet man hier z.B.: einen 100 Ohm Widerstand in Reihe, dann wird der Strom bei 6V; I = U/R = 6V/100 Ohm auf ungefärliche 60mA begrenzt.
    Wenn wir nun annehmen, dieser Widerstand hätte 100 Ohm, so wäre die Zeitkonstante zum Laden: tau = R*C = 100 Ohm * 1000µF = 100ms. Nach einer Faustformel gilt, dass ein Kondensator nach 5 tau aufgeladen ist. Somit wäre der Kondensator nach 500ms (0,5s) voll aufgeladen.
    Übrigens ist es egal wo der Strombegrenzungswiderstand liegt, er könnte auch in Reihe zum Pluspol des Elkos liegen, oder sogar von den +6V aus vor dem Schalter. Die Wirkung ist beim Laden stets die Gleiche. Nur beim Entladen liegt jetzt dieser Widerstand in Reihe zu dem 100k Basisvorwiderstand und würde seine Zeitkonstonstante verlängern, also 100k + 100 Ohm = 100,1 k. Wie man sieht, spielt das kaum eine Rolle.
     

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