Drehzahl von Asynchronen Elektromotoren

Diskutiere Drehzahl von Asynchronen Elektromotoren im Motoren, Schütze und Schaltungen Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hallo, ich versuche gerade herrauszufinden, warum ein Asynchroner Drehstrommotor bei normalen Netzbetrieb (3-Polig, 230/400V, 50hz) nicht die...

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  1. weedo

    weedo Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich versuche gerade herrauszufinden, warum ein Asynchroner Drehstrommotor bei normalen Netzbetrieb (3-Polig, 230/400V, 50hz) nicht die leistung von 3000 u/min erreicht.

    Ich habe im internet einige informationen dazu gefunden, nur muss ich ehrlich gestehen, dass diese mir zu hoch sind und ich nun hoffe hier jemanden zu finden, der mir das in einem deutsch erklärt, dass ich das auch verstehe :) :stupid:

    Für Hilfe wäre ich sehr dankbar.

    mfg weedo
     
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  3. #2 ebt'ler, 26.04.2009
    ebt'ler

    ebt'ler Spannungstauglich

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    AW: Drehzahl von Asynchronen Elektromotoren

    Ich Versuche es möglichst Einfach:

    Erstmal ist u / min keine Leistung.

    Das Drehmoment basiert auf den unterschied von Läufer- und Ständermagnetfeld. (Abstoßungs- / Anziehungskräfte)

    Die drei Außenleiter werden an den Ständerwicklungen angeschlossen, der fließende Strom erzeugt das „Ständerdrehfeld“.

    Der Läufer besitzt keine eigenen Anschlüsse, er besteht nur aus „Stäben“ (längs zur Achse) die an Anfang und Ende Kurzgeschlossen sind (daher Kurzschlussläufer)

    Laut Induktionsgesetz wird in einen Leiter der von einen sich ändernden Magnetfeld umgeben ist eine Spannung induziert. Somit wird in den Läuferstäben durch das Ständermagnetfeld eine Spannung induziert, die einen Stromfluss hervorruft.

    Der Läuferstrom erzeugt dann das Läufermagnetfeld.

    Zwischen den zwei Magnetfeldern entsteht ein Kraftmoment.

    Die Induzierte Läuferspannung ist umso höher, je größer die Magnetfeldänderung ist.

    Wäre der Schlupf jetzt „0“ so würde sich der Läufer genau so schnell wie das Ständerdrehfeld drehen, somit würde die Magnetfeldänderung die auf den Läufer wirkt auch gleich „0“ werden , es wird keine Spannung mehr induziert.

    Dadurch würde dann auch kein Kraftmoment mehr wirken.


    War jetzt recht einfach formuliert, hab auch ein bisschen was (unwichtiges) weggelassen.
     
  4. #3 Günther, 14.05.2009
    Günther

    Günther Spannungstauglich

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    AW: Drehzahl von Asynchronen Elektromotoren

    ... also, weedo, eine Rückmeldung, ob dir die Erklärung vom ebt'ler geholfen hat, wär ganz gut - bevor ich mir die Mühe mach, dir das ganze mit meiner Schreibe zu erklären . . .
     
  5. #4 naderklaus, 30.10.2018
    naderklaus

    naderklaus Schlitzeklopfer

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    also es ist schon erstaunlich. seit jahren sehe ich es immer wieder. da stellt einer eine einfache frage aber er bekommt als antwort einen kompletten wissenschaftlichen aufsatz , warum der maikäfer bei südwind wickelgamaschen trägt.
    der frager hat wahrscheinlich auf dem motorschild draufstehen --- 3000 U/min-1 ---
    der motor dreht aber nur mit ca 2870 umdrehungen.
    kennt denn niemand die synchrondrehzahl die normal auf dem typenschild steht ?
     
  6. #5 naderklaus, 30.10.2018
    naderklaus

    naderklaus Schlitzeklopfer

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    also gut, heutzutage steht auf dem typenschild die nenndrehzahl oder asynchrondrehzahl (rpm) 2870 drauf. der motor wird aber als 3000 u/min motor angeboten. wird der motor an das stromnetz angeschlossen, so läuft er mit der asynchrondrehzahl 2870 als motor.
    wird der motor mechanisch, z bsp mit dieselmotor angetrieben und zwar schneller als die synchrondrehzahl von 3000 u/min,
    schneller also dann mit z bsp 3180 u/min, so läuft der motor als generator. die erklärung von drehfeld und schlupf und ständerdrehfeld sind doch sehr wissenschaftlich.

    gruss naderklaus
     
  7. #6 Kaffeeruler, 30.10.2018
    Kaffeeruler

    Kaffeeruler Administrator
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    Muss man dafür einen Beitrag ausgraben der fast 10Jahre alt ist ?

    Ich denke nicht

    Mfg Dierk
     
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