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Elektrik für Fortgeschrittene

Diskutiere Elektrik für Fortgeschrittene im Elektronik allgemein Forum im Bereich WEITERE ELEKTROTECHNISCHE BEREICHE; Kleine Aufgabe für die Denker unter euch: Meine Grundlehre über Strom stammt noch aus Büchern von 1897, die mit "man siehe und staune" begannen...

  1. #1 Poff, 29.03.2007
    Zuletzt bearbeitet: 29.03.2007
    Poff

    Poff Schlitzeklopfer

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    Kleine Aufgabe für die Denker unter euch:
    Meine Grundlehre über Strom stammt noch aus Büchern von 1897, die mit "man siehe und staune" begannen und haben mir, als ca. 9-Jähriger, ein etwas anderes Denken über diese Materie verpasst... Strom ist der gerichtete Fluß von Elektronen. Im Trafo ist die Dicke des Leiters für die Ampere, also die Kraft des Stroms und die Anzahl der Wicklungen für die Voltzahl verantwortlich. Ein hoher Strom mit viel Ampere ist mit der Kraft von einem fetten Fluß zu vergleichen und Volt mit einem schnell fließendem Fluß. Da Volt und Ampere in einer Abhängigkeit stehen ist der Fluß also bei gleicher Intensität bei fetten Ampere viel Wasser mit langsamer Strömung und bei fetten Volt viel Strömung und dünner Fluß.
    Was passiert wenn man einen Trafo sekundär mit normalen Fetten Kupferwicklungen bestückt und primär mit einer dünnwandigen Wasserleitung, durch die, durch normales Gefälle, Wasser fließt?... nichts, oder nicht viel.
    Was aber wird passieren wenn man durch die Wasserleitung einen leichten Strom schickt, der zur Folge hat, das sich die übrigen im Wasser befindlichen Elektronen ausrichten und dem Wasser den Charakter eines fetten gerichteten Stroms geben. Wird durch den beschleunigten und gerichteten Elektronenfluß mehr Energie abzuschöpfen sein? :rolleyes:

    Bin auf eure Antworten gespannt...
     
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  3. #2 Matthias, 29.03.2007
    Matthias

    Matthias Spannungstauglich

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    AW: Elektrik für Fortgeschrittene

    Hallo,

    eine Entnahme ist nur möglich in Höhe dessen, was eingesetzt wird. Sonst hätte man ein Perpetuum mobile.
     
  4. #3 Poff, 29.03.2007
    Zuletzt bearbeitet: 29.03.2007
    Poff

    Poff Schlitzeklopfer

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    AW: Elektrik für Fortgeschrittene

    blabla... den Strom muß man wie den Reizstrom bei der Lichtmaschine sehen... und wer sagt dir, das es kein Perpetuum mobile gibt? Der, der noch keins gefunden hat? Der beschriebene Fall wäre auch kein P. m da ja das Wasser eine Fließgeschwindigkeit hat, die durch die Ausrichtung anders genutzt würde. Ich versuche hier eine Umsetzung von Wasserkraft in Energie aufzuzeigen, die einfach nur auf Mechanik verzichtet... :D

    ...und ein Perpetuum mobile würde sowiso sofort in den Schubladen der Ölindustrie verschwinden, oder tief unter der Erde, wie auch der Erfinder...
     
  5. #4 Matthias, 29.03.2007
    Matthias

    Matthias Spannungstauglich

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    AW: Elektrik für Fortgeschrittene

    Hallo,

    1. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, daß es kein Perpetuum mobile gibt. Die Physik sagt es auch. Die Mathematik auch. Gibt es sonst noch etwas, was dem entgegensteht? Vielleicht werde ich in 1.000 Jahren für diese Äußerung ausgelacht. Momentan ist es jedoch Fakt, und ich lebe momentan. Ich möchte aber niemanden in seinem Forscherdrang behindern.

    2. Wenn Du Wasserkraft in Energie umsetzen willst, ohne Mechanik, dann geht das natürlich. Im Wasser sind soviele Mineralien gelöst, da sollte doch wohl 'mal ein Eisenkörnchen an einer Spule vorbeikommen und eine Spannung induzieren können.

    3. Ich verstehe noch nicht so ganz, wie das funktionieren soll. Im Wasser sind Moleküle, keine gelösten Elektronen. Diese Moleküle haben wenig Lust, auf ihre Elektronen zu verzichten. Woher sollen dann freie Elektronen kommen?
     
  6. #5 Poff, 29.03.2007
    Zuletzt bearbeitet: 29.03.2007
    Poff

    Poff Schlitzeklopfer

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    AW: Elektrik für Fortgeschrittene

    Gut. Es geht hier nicht um Perpetuum mobiles, nicht um freie Energie und nicht um Elektronen, auf die verzichtet werden soll.
    Wenn Strom fließt bewegen sich im durchflossenen Leiter die Elektronen nur sehr langsam. Berichtigt mich ruhig, aber ich glaub es waren so ca 20 cm in der Sekunde. Klar, der Strom geht in der Sekunde paar mal um die Welt, aber nur, weil an der einen Seite ein Elekton in den Leiter reinwandert und an der anderen Seite eins rausgeschoben wird...
    In der Kernenergie sind die Elektronen so schnell, das man sie nicht für unsere Beürfnisse nutzen kann und daher wird die beim Abbremsen der Elektronen anfallende Wärme in Energie umgesetzt. Auch sind sie hier völlig ungeordnet vorhanden.
    Die gerichteten Elektronen sind für das, um den durchflossenen Leiter entstehende, Magnetfeld verantwortlich, welches wiederum mit den im Kupfer vorhandenen Elektronen in Wechselwirkung tritt, und dort einen Fluß erzeugt. Ob am Ende des Leiters Elektronen austreten ist völlig irrelevant. Relevant ist, das sie mit ihrem Magnetfeldlinien den Kupferleiter durchströmen...
    Mal ne ähnliche Denksportaufgabe: Was passiert wenn sich die Stromdurchflossene Primärspule um die Sekundärspule dreht? .....;)
    ...entsteht durch die Drehenergie mehr output?
     
  7. #6 Lötauge35, 30.03.2007
    Lötauge35

    Lötauge35 Lichtbogenlöscher

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    AW: Elektrik für Fortgeschrittene

    Wie willst du denn das Wasser leitfähig machen??
    Wasser hat selbst nur einen sehr geringen Leitwert.

    Außerdem braucht man ein Wechselfeld um dieses transformieren zu können.
    Dieses wird durch den Wasserfluß auch nicht erzeugt.
     
  8. Poff

    Poff Schlitzeklopfer

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    AW: Elektrik für Fortgeschrittene

    Es ist ja kein destilliertes Wasser... Die darin gelösten Salze und Mineralien machen es leitfähig. Der angelegte Reitzstrom, der durch das Wasser fließt, soll die in Wasser vorhandennen Elektronen so ausrichten, das ein elektromagnetisches Feld entsteht, als wäre es ein fetter Stromfluß. Um ein Wechselfeld zu erzeugen könnte es ja Wechselstrom sein, aber wäre das überhaupt nötig, weil es ja fließt und dadurch ja vielleicht eh die Kupferleiter mit seinen Magnetfeldlinien durchströmt?
     
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