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Elektroneuinstallation in sanierter Altbauwohnung DIN/VDE gerecht ausgeführt?

Diskutiere Elektroneuinstallation in sanierter Altbauwohnung DIN/VDE gerecht ausgeführt? im DIN / VDE Richtlinien Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hallo zusammen, zunächst einmal möchte ich das tolle Forum loben, in dem ich mich bis jetzt nur passiv bewegt habe. Jetzt habe ich jedoch eine...

  1. #1 tpx, 28.10.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.10.2013
    tpx

    tpx Neues Mitglied

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    Hallo zusammen, zunächst einmal möchte ich das tolle Forum loben, in dem ich mich bis jetzt nur passiv bewegt habe.

    Jetzt habe ich jedoch eine Frage, allerdings bin ich mir nicht sicher ob diese Unterforum richtig gewählt ist, evtl. kann der Thread ja verschoben werden. Es geht um folgendes: Bei der Sanierung einer Altbauwohnung wurde die Elektrik neu verlegt (durch den beauftragten Alles-Könner-Handwerker) und nachher durch eine Elektrofachkraft abgenommen.

    Ich habe mir jetzt mal den Sicherungskasten (siehe Bild Wohnungsverteilung20a92f.jpg ) angeschaut und bin (als interessierter Laie) etwas erstaunt.
    Folgende Punkte scheinen mir nicht ganz richtig/zulässig zu sein:

    1.) Ein Fehlerstromschutzschalter wurde nur für das Bad installiert. Müssen mittlerweile nicht alle Steckdosenstromkreise mit solchen Schutzschaltern ausgerüstet sein?

    2.) Die Verbindung der beiden Sicherungsautomaten hinter dem FI-Schutzschalter ist einfach ein blanker Draht. Ist das hinsichtlich Berühruzngsschutz erlaubt (siehe ?

    3.) Einige Drähte sind mittels Klebeband farblich geändert worden. Hier hat wohl der Draht mit passender Isolierung gefehlt.

    4.) Waschmaschine und Spülmaschine hängen an einem eigenen Stromkreis allerdings nur mit 1,5mm² Querschnitt. Ist das erlaubt bzw. DIN/VDE-gerecht in einer Neuinstallation?

    5.) Aus dem Keller kommt ein vieradriges Kabel mit großem Querschnitt (ich vermute 16mm²). Leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen wie dieses im Keller verschaltet ist. Allerdings kommt mir die Verwendung des aus dem Keller hochgeführten PE-Leiters als Neutralleiter (siehe Verbindung im Kasten) komisch vor, zumal dieser in der Wohnung nicht nocheinmal geerdet ist. Wenn da ein hoher Strom durchfließt, können doch (trotz des vermutlich geringen Widerstandes im recht dicken Kabel) durch den Spannungsabfall erhebliche Spannungen an den geerdeten Gehäusen entstehen, oder?

    6.) Die Herdanschlussdose ist mit einem 5x2,5mm²-Kabel ausgeführt. Allerdings ist nur eine Phase angeschlossen und über 25A abgesichert. An so einer Dose kann man doch kein Kochfeld+Backofen betreiben. Angenommen, man hat tatsächlich nur eine Phase in der Wohnung, wie wäre eine korrekte DIN/VDE-gerechte Beschaltung?

    7.) Die zwei nicht verwendeten Adern des Hauptanschlusskabels aus dem Keller sind einfach am Ende mit Isolierband isoliert. Die Wohnung befindet sich in Berlin, das Hauptanschlusskabel wurde in den frühen 1990-Jahren neu gelegt. Die Elektroinstallation in der Wohnung wurde im letzten Monat gemacht.

    Über Antworten bzw. Kommentare zu den oben aufgeführten Punkten würde ich mich sehr freuen. Gibt es noch mehr Unstimmigkeiten, die mir noch gar nicht aufgefallen sind? Vielen Dank und freundliche Grüße P.S.: Trotz vieler Versuche (auch mit unterschiedlichen Browsern) ist es mir nicht gelungen, dass die Zeilenumbrüche im eingegebenen Text im Beitrag übernommen werden. Die dadurch verlorengegangene Struktur bitte ich zu entschuldigen.

    Edit by kaffeeruler, derzeit haben wir leichte PHP probs und ich habe mir erlaubt den Text ein wenig Leserlich zu machen
     
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  3. bigdie

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    AW: Elektroneuinstallation in sanierter Altbauwohnung DIN/VDE gerecht ausgeführt?

    Zu 1. Neu installierte Steckdosen müssen hinter einem FI sein. Die Frage ist allerdings, ist sie neu installiert? Wenn man nur einen neuen Einsatz einbaut, Leitungen bleiben, ist es keine Neuinstallation auch wenn die Verteilung neu ist. 2. Nein 4. Ja, je nach Länge der Leitung 5. Ist wahrscheinlich nicht erneuert wurden von daher zulässig 6. Die 25A hängen von der Verlegeart und Länge ab, aber prinzipiell ist das erlaubt. Du wirst dabei auch kaum Probleme bekommen.
     
  4. #3 Spellbreaker, 28.10.2013
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    AW: Elektroneuinstallation in sanierter Altbauwohnung DIN/VDE gerecht ausgeführt?

    Also was die Farbliche Kennzeichnung der Ader angeht ist das soweit ich weiss erlaubt wenns auf ganzer Länge geschieht. Schön ist das natürlich nicht. Was den RCD angeht, ja, es hätten alle Steckdosen Stromkreise abgesichert werden müssen. 1,5mm² ist halt vorschriftsmässig solange beide geräte eben nicht mehr Spannung ziehen. Wobei ich persönlich generell garkein 1,5mm² mehr verwende, um eventuell Später nicht das Problem zu haben die Leitungen austauschen zu müssen. Naja und wenn ich mir in der unteren hälfte das ganze Isoband-gebamsel anschaue, und das ne neuinstallation ist, würd ich erstmal folgendes tun: Die Rechnung nicht zahlen, und neu machen lassen.
     
  5. #4 Spellbreaker, 28.10.2013
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    AW: Elektroneuinstallation in sanierter Altbauwohnung DIN/VDE gerecht ausgeführt?

    Der Edit knopf geht auch nicht mehr, es muss natürlich nicht "Spannung ziehen" sondern "Strom ziehen" heissen ;)
     
  6. #5 Spellbreaker, 28.10.2013
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    AW: Elektroneuinstallation in sanierter Altbauwohnung DIN/VDE gerecht ausgeführt?

    Das "umkennzeichnen" einer vorhandenen Isolation wohlgemerkt. Wenns wirklich nur nackter Draht ist, dann geht das natürlich garnicht.
     
  7. #6 Kaffeeruler, 28.10.2013
    Kaffeeruler

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    AW: Elektroneuinstallation in sanierter Altbauwohnung DIN/VDE gerecht ausgeführt?

    Habe ein wenig gelöscht hier, Zeilenumbrüche sollten nun gehen.
    Wenn nicht bitte auf den erweiterten Editor umschalten, da sollte es gehen


    Mfg Dierk
     
  8. elo22

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    AW: Elektroneuinstallation in sanierter Altbauwohnung DIN/VDE gerecht ausgeführt?

    Nebenan ist schon alles gesagt worden.

    Lutz
     
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