Erdung 24V DC und Mantel

Diskutiere Erdung 24V DC und Mantel im Grundlagen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hi, @bigdie, wir hatten schonmal über den Anschluss an PE beim Minus-Pol der 24V DC und auch des Mantels gesprochen. Es geht um die Siemens Logo...

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  1. mabu

    mabu Lüsterklemmer

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    Hi,

    @bigdie, wir hatten schonmal über den Anschluss an PE beim Minus-Pol der 24V DC und auch des Mantels gesprochen. Es geht um die Siemens Logo Power Netzteile 1SH43 24V 2,5A.

    Wenn man DC erdet, wechselt man damit von SELV auf PELV, was bei Maschinensteuerung meist gemacht wird. Damit würde man bei einem Fehler mit 230V den Fehler über den RCD direkt feststellen.

    Im KNX Forum wurde das auch schonmal ausführlich besprochen:
    https://knx-user-forum.de/forum/öff...√-schirme-verbinden-erden?p=142825#post142825
    Bei KNX wird davon abgeraten, den Schirm zu erden. Allerdings sei dieser im Netzteil hochohmig geerdet, um statische Aufladung abzuleiten. Würde das nicht eher Sinn machen auch bei 24V DC für die Logo?
    Dasselbe für den Minuspol?
    Übrigens wäre beim Erden des Schirms und des Minus-Pols eine höhere Wahrscheinlichkeit des Kurzschluss gegeben, wenn eine Leitung an den Schirm kommt. Auch wenn das Logo-Netzteil kurzschluss-sicher ist, wie würde man so einen Kurzschluss detektieren?
     
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  3. elo22

    elo22 Niederspannungswandler

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    Das kann ich mir nicht vorstellen, der Schirm wird doch nicht durchverbunden.

    Lutz
     
  4. mabu

    mabu Lüsterklemmer

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    Dann ist es bei KNX wohl so, dass das Netzteil das DC Potential hochohmig erdet.

    Jedenfalls überlege ich beim Lesen der Diskussion, dass ich für 24V DC mit der Siemens Logo zu den Tastern im Haus doch lieber den Schirm nicht auf PE lege. Hier wird der Schutz vor Induktion bei den Tastsignalen nicht benötigt, der geerdete Schirm hätte also keinen Mehrwert. Meine Überlegung war, dass eine 230V Einfuhr dann besser erkannt wird. Aber auch bei ungeerdetem Schirm würde der Fehlerstrom wohl schon ausreichen zum Auslösen des RCD. Nachteil bei geerdetem Schirm wäre, dass ein Blitzeinschlag das Erdpotential mal über 1000V anhebt und Kabelbrand drohen kann, oder?

    Anders sieht es beim DC + - aus. Das Logo Power Netzteil wird das wohl nicht auf PE verbinden. Gefährliche Spannungsniveaus auf den DC-Leitungen könnte nicht erkannt werden. Die verwendeten Taster sind teilweise 230V Taster, aber auch reine 24V Taster.
    Es wird allerdings hinter dem Netzteil ein Dehn BVTAD24 geben, dessen Schutzpegel Ad-PG aber bei 700V liegt.

    Also, Minus-Pol erden oder nicht?
     
  5. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    Bei Maschinensteuerungen ist das einfach der Sicherheit wegen.Ein Schluss einer Steuerleitung mit Erde muss in jedem Fall dazu führen, das die Maschine stehen bleibt und nicht startet. Ohne Erdung des Minus würden 2 Fehler z.B, Verbindung + nach Masse und Starttasterleitung nach Masse zum ungewollten Start der Maschine führen. Einzig aus diesem Grund wurde das geschichtlich so gemacht. EMV gab es damals noch gar nicht. Einzig aus Sicherheitsaspekten heraus sind auch Aus und Not-Aus immer Öffner und Ein-Taster immer Schließer. Eine Unterbrechung ist wahrscheinlicher als Fehler als ein Schluss. Und bei einer Unterbrechung geht die Anlage in sicheren Zustand.

    Und wenn du ein Bild an die Wand hängst und dazu einen Nagel einschlägst, und danach geht dein Licht nicht mehr, dann ist der Fehler eindeutiger und einfacher zu finden, als wenn du damit einen Fehler schaffst, der vorerst nicht auffällt und später schaffst du irgendwo einen 2. und dann geht sporadisch irgendwo eine Lampe aus oder an, und du weist nicht warum.
     
  6. mabu

    mabu Lüsterklemmer

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    Ich habe nun für die Potentiale 24V DC und 12VDC FELV 2 Netzteile, beide Potentiale teilen sich den Minus-Pol und ziehen diesen auch auf PE. Dafür muss ich auch nur die Pluspole verteilen. Für FELV ist das doch so erstmal in Ordnung.
    Wie ist es bei KNX? Ich überlege, einzelne Schalter doch über ein KNX-Logo-Modul anzubinden. Im KNX-Forum habe ich gelernt, dass man tatsächlich KNX nicht über ein herkömmliches 24V Netzteil fahren kann, der Bus brauche eine Pufferstufe, da hier Kurzschlüsse auf dem Bus per Design passieren. Früher gab es noch getrennte Netzteile und Pufferstufe bzw. nur in größeren Ausbaustufen. Damit wollte ich nun aber nicht experimentieren und stattdessen einfach ein kleines KNX-Netzteil nehmen. Frage: Was spricht dagegen, auch dessen Minus-Pol mit den anderen zu verbinden? Das entspricht natürlich nicht der KNX-Vorgabe, und würde daher im KNX-Forum nicht erwünscht sein..
     
  7. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    Die Frage ist, was soll es bringen. Bringt keinerlei Vorteile. Im Gegenteil, du holst dir die Störungen vom KNX Bus auf die Masse.
     
  8. mabu

    mabu Lüsterklemmer

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    Vorteil wäre bei 3 Schränken nur den Plus-Pol verteilen zu müssen. Wobei KNX sich wohl auf einen Schrank beschränken würde, also Netzteil nur dort notwendig...
    Andere Frage, spricht etwas dagegen, wenn die 24V eh schon redundant und mit Überspannungsschutz ausgelegt ist, statt eines weiteren KNX-Netzteils nur eine KNX-Drossel am 24V zu betreiben, und die Redundanz mitzunutzen?
     
  9. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    Nichts, wenn die 24V reichen. Normalerweise sind es ja wohl 29V bei KNX
     
  10. mabu

    mabu Lüsterklemmer

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    29V standardmäßig, ja. Aber 24V sollten reichen, wenn der Spannungsabfall auf der Leitung nicht zu groß wird.
    Im KNX-Forum berichtet man wieder mal, dass das Fusch sei und das Netzteildie KNX Anforderungen der U/I Kennlinie nicht erfülle.
    https://knx-user-forum.de/forum/öff...ssel-statt-knx-netzteil?p=1238841#post1238841
    Da weiter oben aber andere solch eine Konstellation aber bereits laufen haben, denke ich, dass meine 4 Taster damit schon funktionieren müssen, der 5. Busteilnehmer wäre das Logo KNX-Modul selbst. Damit müsste ich sogar mit der Demo-Software hinkommen. Ich brauchte einfach zu viele Adern um beim 6-Fach Taster von Gira alle 6 Tasten und 7 LEDs anzusteuern.
     
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