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Fundmenterder an Poti-Schiene anschließen. Welcher Querschnitt?

Diskutiere Fundmenterder an Poti-Schiene anschließen. Welcher Querschnitt? im Blitzschutz, Erdung, Potentialausgleich Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hallo, ich war gerade beim eine Bekannten im Keller seines Fachwerkhauses und da ist mir aufgefallen, dass die Erdung garnicht angeschlossen ist...

  1. Smuji

    Smuji Strippenstrolch

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    Hallo,

    ich war gerade beim eine Bekannten im Keller seines Fachwerkhauses und da ist mir aufgefallen, dass die Erdung garnicht angeschlossen ist und Erdungsleitungen einfach in der Ecke liegen.

    Eine Leitung ist von der Heizung, die andere kommt von der Verteilung und die Dritte ist von den Gasrohren.... Jeweils, ich denke 16mm (7 einzelndrähte a ~2,5mm)(siehe Foto).

    Aus dem Boden ragt ein Fundamenterder.. Was für ein Typ das ist, keine Ahnung (siehe Foto).

    Nun dachte ich mir, ich verbinde nun die Poti-Schiene mit dem Erder und lege die Erdungsleitungen auf die PotiSchiene.

    Nur welchen Querschnitt nehme ich dafür? Und am Erder brauche uch ja noch so ne "Klemmschelle" um das Kabel zu befestigen. Woher bekomme ich die und wie nennt man diese?


    Freue mich über Antworten.


    Gruß Smuji
     

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  3. #2 Fränky, 17.12.2016
    Fränky

    Fränky Hülsenpresser

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    Alles richtig gedacht.

    Von der Poti Schiene zum erder auch das gleiche Kabel. 16mm

    Als kabelschuh, den hier:
    http://www.ebay.de/itm/like/131991116921?lpid=106&chn=ps&ul_noapp=true

    Entweder irgendwo im Netz kaufen oder irgendwo beim örtlichen Elektriker. Vielleicht kann man dort gleich die passende Zange leihen, um sie zu quetschen.

    Ausserdem muss die verbindungsstelle am Erder noch mit Densoband umwickelt werden, wenn der Erder ganz im erdreich verschwinden soll um ihn vor Korosion zu schützen.

    Ach ja, hier bei uns, musst du auch noch mal mit 16mm vom HAK auf die Potischiene....


    Theretisch gedacht, muss die Erde auch gemessen werden ob diese überhaupt ausreicht....
     
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  4. Zosse

    Zosse Administrator (Ex-Schaltmeister)
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    Ich würde erstmal eine Erdungsmessung ausführen.
     
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  5. Smuji

    Smuji Strippenstrolch

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    vielen dank !
     
  6. ego

    ego Lichtbogenlöscher

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    Erdermessung?

    Und welche Grenzwerte zur Beurteilung sollen da angenommen werden?
    (Ich setzte mal ein TN-System vorraus)
     
  7. #6 Strippe-HH, 18.12.2016
    Strippe-HH

    Strippe-HH Freiluftschalter

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    Die abgehenden Erdungsdrähte müssen an einer Potenzialausgleichsschiene (HES) angeschlossen werden, von dort aus geht ein 1x16mm² auf den Tiefenerder. Es ist auch darauf zu achten dass alle leitfähigen Rohrverbindung an das Potenzialnetz angeschlossen werden.
    Da ja eine Erdungsleitung direkt vom Verteiler (Sicherungskasten?) kommt, kann es sich auch um ein TT-Netz handeln.
    Nach §13 NAV. sind diese Arbeiten und auch die erforderlichen Messungen nur vom einem Fachbetrieb durchzuführen !
     
  8. #7 Dipol, 27.12.2016
    Zuletzt bearbeitet: 30.12.2016
    Dipol

    Dipol Hülsenpresser

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    Titel verfehlt, Kreuzerder sind keine Fundamenterder!

    Gemeint sind vermutlich keine 16 mm Durchmesser sondern 16 mm² Querschnitt. 16 mm² : 7 Drähte = 2,29 mm² oder 1,7 mm Durchmesser.
    Mit Typ war hoffentlich die Länge gemeint.
    • Erder Typ A: Tiefen- und Oberflächenerder
    • Erder Typ B: Fundament- und Ringerder
    Ein eingeprügelter Kreuzerder ist ein Tiefen- und kein Fundamenterder! :93:
    Erdung und PA sind integraler Bestandteil der Elektroanlage und Strippe hat schon auf NAV § 13 verwiesen! Fragen mit diesem Grad an Ahnungslosigkeit sollten m. E. zur umgehenden Threadschließung führen.
    Ich habe mich ja auch schon vertippt, aber ein User, der Querschnitt und Durchmesser verwechselt, sollte reichen.
    Im Ernst, ein Rohrkabelschuh für 16 mm² feindrähtiges Batteriekabel für den 16 mm² H07V-R? :rolleyes:

    Oberirdischer Anschluss für 16 mm² Cu erfordert für reine Starkstromanwendung einen mechanisch harmonierenden Verpresskabelschuh nach DIN 46235 passend zur jeweiligen Drahtart und die Öse sollte auch dann für M 10 ausgelegt sein, wenn an der HES kein erdungspflichtiger Antennenträger angeschlossen ist.

    Erder für Dachantennenerdung müssen auf min. 2,5 m Länge eingetrieben sein und die HES sowie der Anschluss am Kreuzerder nach Prüfnorm Klasse H = 100 kA zertifiziert sein.
    Es ist schon schwierig genug Kabelschuhe mit Prüfnachweis mit Klasse N = 50 kA zu finden, einen handwerklich zu verarbeitenden Kabelschuh mit Klasse H-Zertifikat kenne ich nicht.
    Für unterirdischen Anschluss drängt sich eine mit Schutzbinde isolierte KS-Klemme und 8 bis 10 mm Ringerderdraht auf. NIRO (V4A) ist für Bestandsbauten nicht vorgeschrieben aber trotzdem für Erder und Draht sinnvoll. Dass der Beton um den Kreuzerder unbekannter Länge (!) freigespitzt wird und dann mitsamt der Anschlussfahne tiefer eingeprügelt wird, ist auch bei Usern mit elementaren Fragenbedarf nicht zu befürchten.

    Aber auch "Nachbarschaftshelfer", denen die elementarsten Fachbegriffe und Mindestquerschnitte unbekannt sind, sind für ihre Handlungen verantwortlich.
     
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