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Heimnetzwerke im kommen

Diskutiere Heimnetzwerke im kommen im Netzwerktechnik und Telefonanlagen Forum im Bereich GEBÄUDE- UND HAUSTECHNIK; Folgenden Beitrag habe ich bei Reichle und De Massari gefunden: Private Netzwerke im Kommen Der Bedarf der Konsumenten nach multimedial...

  1. #1 Michael, 15.03.2006
    Michael

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    Folgenden Beitrag habe ich bei Reichle und De Massari gefunden:

    Private Netzwerke im Kommen

    Der Bedarf der Konsumenten nach multimedial einsetzbaren Netzwerken zu Hause steigt an. Die Gründe dafür sind die Marktdurchdringung von PCs und Breitbandanschlüssen im privaten Haushalt sowie das wachsende Angebot an Multimediadiensten wie Video-on-demand.
    Fritz Katz


    Noch vor wenigen Jahren war es für viele Menschen normal, mit dem Arbeitsplatz auch den Anschluss ans Internet zu verlassen. Wie schnell sich die Dinge doch ändern können: Heute verfügen bereits 53 % der österreichischen Bevölkerung über einen eigenen (privaten) Zugang zum weltweiten Datennetz (1998: 9%). 39 % der Haushalte in Österreich sind sogar mit einem Breitbandanschluss versorgt.Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich auch bei Netzwerken ab.


    In ein paar Jahren ganz normal

    Heute ist ein Büro ohne lokales Datennetzwerk (Local Area Network / LAN) unvorstellbar, zu Hause sind Netzwerke noch Mangelware. Doch der Zug hat sich bereits in Bewegung gesetzt und ist nicht mehr aufzuhalten. Seine nächste Station heißt: private Haushalte. Denn so wie die die Anzahl Internetzugänge ist auch jene der Heim-PCs exponentiell gewachsen. Heute ist es völlig normal, mindestens zwei PCs zu Hause zu haben. Bei Familien mit mehreren Kindern im Jugendalter sind es entsprechend mehr. Und dort, wo sowohl schneller Internetanschluss als auch mehrere PCs vorhanden sind, drängt sich die Frage nach einem Heimnetzwerk direkt auf.


    Focus auf Multimedia

    Der Unterschied zwischen heutigen Büronetzwerken und den kommenden Heimnetzwerken ist, dass im privaten Haushalt der Schwerpunkt auf Multimedia liegt. Neben dem Verbinden mehrerer Computer untereinander geht es beim Heimnetzwerk darum, das steigende Angebot an digitaler Unterhaltung (z.B. Video-on-demand) in jedem Raum nutzen zu können. Auch der problemlose Internetzugang in jedem Zimmer ist ein wesentlicher Punkt, der für eine leistungsfähige Heimverkabelung spricht. Die entsprechende Produktpalette bietet das Schweizer Unternehmen R&M (Reichle & De-Massari), das sich bereits seit Jahren intensiv mit dem Thema Heimnetzwerke auseinandersetzt. Kern der Produktreihe ist die Multimediadose, die Anschlüsse für alle unterschiedlichen Geräte aufweist. Sie bildet den Endpunkt des privaten Netzwerkes in den einzelnen Räumen. Fernseher, Sat-Receiver, Videoserver, DVD-Rekorder, Spielekonsolen, Computer oder Telefon müssen nur eingesteckt werden, um Zugang zum Netzwerk zu bekommen. Auch der Preis ist heiß: Mit einem Betrag von rund 500,- Euro kann man bereits ein Netzwerk einrichten, das fünf Zimmer umfasst.


    Chance für Planer, Installateure, Architekten, Wohnbau

    Für Unternehmer tut sich hier ein neuer Markt aber auch eine Herausforderung auf. Jene Anbieter, die rechtzeitig den Trend erkennen, werden Wettbewerbsvorteile erzielen. So wird für Wohnungssuchende die Frage nach einem vorhandenen Heimnetzwerk oder zumindest der entsprechenden Leerverrohrung bald zum Standardrepertoire einer Besichtigung gehören. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Interessent, der weder das eine noch das andere vorfindet, für eine modernere Wohnung entscheidet, ist – heute noch gering. Wie hoch wird sie wohl in sechs




    Monaten sein, oder in einem Jahr? Dass sich diesbezüglich die Bedürfnisse der Nachfrager schnell ändern können, zeigt eingangs erwähntes Beispiel.


    Einfach anwendbare Technologie

    Technisch betrachtet sieht das Multimedianetzwerk zu Hause so aus: Neben dem vertrauten Sicherungs- und Zählerkasten gibt es einen Verteilerschrank für die gesamte Medieninfrastruktur. Von diesem zentralen Punkt aus gehen sternförmig in alle Etagen und Räume ausreichend dimensionierte Rohre. In die Rohre zieht man die unterschiedlichen Kabel für Kommunikations- und Medienanschlüsse ein.

    Im Verteilerkasten werden zunächst die Hausanschlüsse gebündelt, die von außen kommen. Ausserdem werden hier verschiedene Anschluss- und Netzwerkmodule platziert: NTBA für den ISDN-Zugang, TV-Kabel- und DSL-Modem der Provider, ein Hub für die Datenübertragung zwischen Rechnern sowie Steckfelder (Patchpanel) zur Verbindung der diversen Zu- und Abgänge. Dieser Ansatz bietet maximale Flexibilität. Man kann jederzeit sein hausinternes Telefon-, Video- oder Computernetz umstellen. Oder man wechselt zwischen den Providern des Telefon-, DSL- und TV-Kabel-Anschlusses – je nach Preislage der Breitbandversorgung. Im Verteilerkasten steckt man nur ein paar Kabel um und schon stehen die diversen Dienste an den Multimediadosen im ganzen Haus zur Verfügung.

    Am anderen Ende der sternförmigen Installation, in den einzelnen Räumen, sitzen die bereits erwähnten Multimediadosen. Sie enthalten die Anschlüsse für alle unterschiedlichen Geräte. Was immer man gerade nutzen möchte, ob Internet, TV, DVD-Rekorder oder PC-Vernetzung: man hängt sich einfach über die Multimediadose ins Netzwerk.

    Warum nicht alles über Wireless LAN?




    Erstens - Geringe Bandbreite:
    Unbestritten sind die grossen Vorteile der drahtlosen Übertragungstechnologie hinsichtlich Mobilität und Flexibilität. Immer deutlicher zeichnen sich aber auch die Einschränkungen und Nachteile von WLAN ab. Einer dieser Nachteile ist die beschränkte Bandbreite. Da alle Benutzer einer Zelle dasselbe Übertragungsmedium verwenden, muss die zur Verfügung stehende Übertragungsbandbreite untereinander aufgeteilt werden. Je intensiver WLAN also genutzt wird, um so geringer ist die Leistung pro Nutzer.



    Zweitens – Elektrosmog:

    Das Thema Elektrosmog nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Die WLAN-Anwendungen verwenden Übertragungsfrequenzen, die eine ähnliche bis doppelt so hohe Strahlung wie ein Mikrowellenofen (2,45 GHz) abgeben. Insbesondere bei empfindlichen Personen kann das zu Beschwerden führen.



    Drittens – Datenunsicherheit:
    Büros, Wohnhäuser usw. sind funktechnisch gesehen keine einfache Umgebung: nicht nur Trennwände und Möbel dämpfen die elektromagnetischen Wellen, auch zahlreiche Geräte stören die Übertragung. Um die Feldstärke zu erhöhen, müssen relativ kleine Zellen bzw. hohe Übertragungsleistungen eingesetzt werden. Das bedeutet, dass sich die Funkwellen auf geradlinigem Weg auch weit außerhalb der Zelle – z.B. außerhalb des Gebäudes – ausbreiten können und unbefugtem Zugriff ausgesetzt sind. Aus diesen Gründen hat sich in Expertenkreisen die Ansicht durchgesetzt, dass die WLAN-Technologie die drahtgebundenen Netzwerke nicht verdrängen, sondern für besondere Anwendungen ergänzen wird. Speziell geeignet sind WLAN-Anbindungen für Bereiche, wo einerseits hohe Mobilität wichtig ist, andererseits die erwarteten Datenmengen relativ klein sind. Sobald es aber um große Datenmengen (Video-on-demand) oder hohe Sicherheit (e-Banking) geht, stößt das WLAN an seine Grenzen, abgesehen von den gesundheitlichen Bedenken aufgrund Elektrosmogs.
     
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