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Hifi-Anlage an 3 Phasen

Diskutiere Hifi-Anlage an 3 Phasen im Grundlagen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; AW: Hifi-Anlage an 3 Phasen es ist zulässig http://www.elektro.net/wp-content/archiv/sites/13/2011/22/DE_22_11_PP02.pdf bzw. VDE 0100-520 Abs...

  1. #11 Kaffeeruler, 13.03.2014
    Kaffeeruler

    Kaffeeruler Administrator
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    AW: Hifi-Anlage an 3 Phasen

    es ist zulässig
    http://www.elektro.net/wp-content/archiv/sites/13/2011/22/DE_22_11_PP02.pdf
    bzw. VDE 0100-520 Abs 528.1.2

    Allerdings müssen alle aktiven Leiter dann gemeinsam abgeschaltet werden können.
    Wir gehen natürlich davon aus das die 3 WS Stromkreise auf 3 verschiedenen Außenleitern laufen, somit ist der N Strom begrenzt

    Bei nur einem Außenleiter hast du völlig recht, es besteht die Gefahr das der N überlastet werden kann wenn der Querschnitt nicht der gesamt Absicherung entspricht

    Mfg Dierk
     
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  3. bigdie

    bigdie Leistungszuschalter

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    AW: Hifi-Anlage an 3 Phasen

    Dann musst du deine Wohnungsinstallation rausreißen, denn du hast einen Drehstromanschluss und Schukosteckdosen.
    Dann musst du auch handelsübliche fest verdrahtete Leuchtbänder verbieten. da wird das auch so gemacht. Selbst für eine 5-polige Erco- Stromschiene 3x16A gibt es Schukosteckdosen zum einklinken, bei denen du vorher die Phase auswählst. Es gibt auch CEE Steckdosen, da sind gleich noch 1-2 zusätzliche Schukosteckdosen eingebaut.
     
  4. mabu

    mabu Hülsenpresser

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    AW: Hifi-Anlage an 3 Phasen

    Interessant. Ich habe einen günstigen DVD-Player mit kleinstem Schaltnetzteil, bei dem ich mich immer gewundert habe, dass der auch solch ungeheure Spannungen auf dem Gehäuse trägt. Scheint so etwas zu sein.


    Da es sehr viele unterschiedliche Geräte, teure und billige sind, und auch Trenntrafos nicht in Frage kommen, wird es also auch nur 1 Phase werden. Danke für die Erklärung.
    Geerdete Geräte gibt es keine, bzw. doch, alleine über den SAT-Receiver und die Netzwerkanschlüsse gibt es Erdungspunkte, wobei ich solche Geräte dann doch bevorzugt optisch über TOSLink anschließe. Bei höherwertigen Digitalverbindungen bevorzuge ich Kupfer.


    Hm, das glaube ich dir natürlich. Es erschließt sich mir noch nicht ganz, warum 2 potentialfreie Geräte mit unterschiedlicher Phasenlage (AC) mit Sicherheit keine Ausgleichströme (AC) haben.


    An die Leistungsgrenze komme ich natürlich nicht. Ich habe mir nur etwas mehr Dynamik davon versprochen, die Pufferkondensatoren der Endstufen sind nicht unendlich groß.
    Stichwort Spannungsabfall: Unsere ältere Elektrik ist mit 1,5mm² verlegt, 16A abgesichert. Bei den Leitungslängen ist das im Normbereich. Dennoch sieht man das am Licht im 1.OG deutlich, wenn ein Toaster eingeschaltet wird. Alle neuen Leitungen vom Hauptschaltkasten aus möchte ich mit 2,5mm² legen. Von 2,5 bzw. 3x 2,5mm² für die Hifi-Anlage verspreche ich mir etwas weniger Spannungsabfall. Ob sich das bemerkbar macht, weiß ich nicht. Ich investiere aber auch keine 100 EUR für die 2 Leitungen mehr.
     
  5. bigdie

    bigdie Leistungszuschalter

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    AW: Hifi-Anlage an 3 Phasen

    Strom kann nur fließen wenn ein Stromkreis vorhanden ist. Eine Masseverbindung ist aber nur ein Draht. es fehlt das Bezugspotential, wenn durch die trenntrafos kein Erdbezug mehr da ist. Das nützt natürlich nichts, wenn Beide Geräte dann am Netzwerk angeschlossen sind.
    Vergiss die sogenannten Experten aus irgendwelchen HIFI Foren. Wenn ich mal von einer Standard Endstufe mit Transformator Gleichrichtung Elko ausgehe, egal ob dann Transistor oder Röhre kommt, Ist immer der Netztrafo das Bauteil mit dem sozusagen größten Widerstand. Selbst ein 1kVA Ringkerntrafo ist von der Spannungsfestigkeit wahrscheinlich um den Faktor 10 schlechter als das Stromnetz. Und das wird praktisch mit mehr Elkos noch schlimmer, weil durch mehr Glättungskapazität der Stromflusswinkel kleiner wird. Dies wiederum bedeutet, wenn du z.B. 80V DC im Leerlauf auf den Elkos hast und die Elkos so groß sind, das die spannung bei 10A nur 2V einbricht, ist der Stromflusswinkel so klein, das durch den Gleichrichter und Trafo Stromimpulse von geschätzt 100A fließen müssen. Dabei wirkt der induktive und auch der rein ohmsche Widerstand so stark, das du eine netzschwankung von 5-10V komplett vernachlässigen kannst. Der trafo kann diese Impulse schon aufgrund der magnetischen Sättigung des Kerns gar nicht an das Netz weiter geben.
    Du wirst also immer Spannungseinbrüche bei höherem Strom an den Elkos haben, weil das Physikalisch gar nicht anders geht. Noch schlimmer ist das bei Röhrenendstufen, weil die Freaks ja auch die Gleichrichtung einer Röhre überlassen und diese schon wegen dem hohen Innenwiderstand hohe Ströme bremst.
    Im Prinzip ist ein Spannungseinbruch der Gleichspannung einer Endstufe auch uninteressant, solange die Spannung noch 3V über der Spitzenspannung des Ausgangs liegt. Erst wenn es dazu nicht mehr reicht, fängt der Verstärker an zu verzerren.
    Wie gesagt gilt für schwere konventionelle Endstufen mit Netztrafo bei anderen kannst du es komplett vergessen, die gehen mit 180V genauso wie mit 240V. Die gibt es aber im Heimbereich eher selten. Hifi Freaks stehen auf Gewicht, und die Industrie weis das. Ich hab letzens erst eine Endstufe repariert, da war unter dem eher kleinen Ringkerntrafo eine Eisenplatte 10x10cm 1cm dick. Fühlt sich dann an wie 100W mehr.
     
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Hifi-Anlage an 3 Phasen

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