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Kemo Verstärkermodul

Diskutiere Kemo Verstärkermodul im Elektronik allgemein Forum im Bereich WEITERE ELEKTROTECHNISCHE BEREICHE; AW: Kemo Verstärkermodul Ja, das ist schon richtig so. Wie schon gesagt wurde, "klappt" ein (2-Weg-)Gleichrichter die negativen Halbwellen der...

  1. #11 scout-cgn, 17.03.2008
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    AW: Kemo Verstärkermodul

    Ja, das ist schon richtig so. Wie schon gesagt wurde, "klappt" ein (2-Weg-)Gleichrichter die negativen Halbwellen der Wechselspannung hoch. Der Kondensator wird dann während der steigenden Flanke dieser welligen Gleichspannung auf deren Spitzenwert geladen. Während der fallenden Flanke entlädt sich der Kondensator und "verlängert" sie so, der fallende Bereich wird also "überbrückt". Dadurch wird die Welligkeit reduziert. Umso größer die Kapazität des Ladekondensators ist, desto besser funktioniert das. In der Praxis schaltet man oft mehrere Elkos mit absteigender Kapazität parallel.
     
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  3. #12 Hoffi0208, 17.03.2008
    Zuletzt bearbeitet: 17.03.2008
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    AW: Kemo Verstärkermodul

    achso gut ok...d.h. wenn ich mehrer elkos parallel schalte wird der gleichstrom immer "glätter". gut wenn das bild das ich gemacht habe richtig ist, wieso gibts da kein kurzschluss?

    so noch die letzten fragen:
    sollte ich besser elkos in dieser reihenfolge einbauen: 1000µF->1000µF->220µF->100µF oder nur ein 1000µF? (alle mit je 16V) (bau die alle aus einem receiver aus)

    wie kann ich erkennen wo beim elko +/- ist? ist minus dort wo so ein grauer streifen am rand ist?
     
  4. #13 scout-cgn, 17.03.2008
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    AW: Kemo Verstärkermodul

    Es gibt keinen Kurzschluss, weil ein geladener Elko für Gleichstrom einen sehr hohen Widerstand darstellt (wirklich sehr sehr hoch). Es fließt nur während der Lade- und Entladevorgangs ein Strom.
    Probier es doch erstmal mit dem 1000uF Elko. Wenn das nicht reicht, kannst du immernoch mehrere Elkos parallel schalten. Schaden wird es jedenfalls nicht. Die benötigte Kapazität hängt natürlich auch von der aus dem Netzteil gezogenen Leistung ab. Wenn du ein Oszilloksop zur Verfügung hast, kannst du sehr schön sehen wie glatt die Spannung hinter dem Elko ist.
    In der Regel ist der Minuspol des Elkos mit einem hellen Balken versehen. Oft stehen da auch noch kleine Minuszeichen drin.
     
  5. #14 Hoffi0208, 17.03.2008
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    AW: Kemo Verstärkermodul

    hab eben einen mit 4700µF und 30V glaub ich hineingeschalten, das brummen ist hörbar weniger geworden...wenn ich jetzt noch mehr µF hineinschalte wird das dann noch weniger oder kann ich dadurch etwas zerstören?
     
  6. #15 kalledom, 17.03.2008
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    kalledom Leistungszuschalter

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    AW: Kemo Verstärkermodul

    Zerstören kannst Du den Bausatz durch mehr Elkos nicht aber evtl. macht das durch den erhöhten Ladestrom der Elkos dem Gleichrichter im Netzteil zu schaffen, er wird zu warm, .... ???
    Erwarte nicht, daß in dem Super-Preiswert-Netzteil Bauteile mit hoher Qualität drin sind.

    Mehr Elkos ist auch nicht des Rätsels Lösung, weil ein schwaches Restbrummen bleiben wird.
    Ich empfehle Dir, ein stabilisiertes Netztgerät zu kaufen. Das ist zwar etwas teurer, aber die Elkos kosten auch Geld.
     
  7. #16 Hoffi0208, 17.03.2008
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    Hoffi0208 Strippenzieher

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    AW: Kemo Verstärkermodul

    die elkos bau ich aus einem receiver ;)

    ab wann kann ich rechnen das der gleichrichter sich erwärmt, das netzteil hat 1000mA
     
  8. #17 scout-cgn, 17.03.2008
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    AW: Kemo Verstärkermodul

    Wenn du dir das Datenblatt des Gleichrichters (/der Gleichrichterdioden) raussuchst, wirst du da sicher eine Strom-Temperatur-Kennlinie finden. Dann kannst du noch den Strom messen und weisst womit du rechnen musst.

    Oder aber: Einfach mal vorsichtig anfassen. Solang du dir nicht die Finger verbrennst, ist es auch nicht zu heiss ;)
     
  9. #18 kalledom, 17.03.2008
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    kalledom Leistungszuschalter

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    AW: Kemo Verstärkermodul

    Na ja, wenn er das Netzteil "aufgebrochen" bekommt und dort keine "chinesischen" Dioden drin sind, wozu es ein Datenblatt gibt, und wenn er dann die Strom-Temperatur-Kennline auswerten kann und auch noch ein Meßgerät hat, dann .....
    Es kommt nicht darauf an, wieviel Strom das Netzgerät liefern kann (ich vermute, daß da 4 Stück 1N4007 drin sind), sondern auf den Kurzzeitstrom, den die Dioden aushalten müssen, wenn die Spannung belastet wird, die Elkos sich dabei etwas entladen und plötzlich wieder so eine Halbwelle kommt, die dann bis zum Scheitelwert ganz kurz aber ganz kräftig diese 4.700...10.000 µF aufladen soll. Wer das wie lange durchhält, das ist schlecht vorhersagbar.
     
  10. #19 Hoffi0208, 17.03.2008
    Hoffi0208

    Hoffi0208 Strippenzieher

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    AW: Kemo Verstärkermodul

    im moment hab ich 4200µF 16V drin.

    aber respekt was ihr alles wisst. hut ab :)Schleimer
     
  11. #20 scout-cgn, 17.03.2008
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    AW: Kemo Verstärkermodul

    Ach so, ich sehe gerade erst, dass es sich um ein Steckernetzteil handelt. Ich dachte jetzt, dass das auch zum Bausatz gehört.
    Da frage ich mich nun aber; wozu der ganze Aufwand? Ein vernünftiges stabilisiertes und ausreichend gesiebtes Steckernetzteil kostet doch nicht die Welt.
     
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