Ladegerät automatisch abschalten, bevor Akku ganz voll ist.

Diskutiere Ladegerät automatisch abschalten, bevor Akku ganz voll ist. im Elektronik allgemein Forum im Bereich WEITERE ELEKTROTECHNISCHE BEREICHE; Guten Tag , ich bin neu hier und bitte das Forum um Mithilfe bei folgender Problemlösung: Als Pedelec-Nutzer mache ich mir Gedanken über die...

  1. #1 e-radler, 14.09.2017
    e-radler

    e-radler Schlitzeklopfer

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    Guten Tag , ich bin neu hier

    und bitte das Forum um Mithilfe bei folgender Problemlösung:

    Als Pedelec-Nutzer mache ich mir Gedanken über die möglichst schonende Akku-Nutzung.
    Obwohl manche anderer Meinung sind, möchte ich den Litium-Ionen-Akku fahrbereit halten, aber nicht jedes Mal höchstmöglich volladen (bis der Ladevorgang beendet wird).

    Ich habe zwar verschiedene Messungen sowohl im und am geöffneten Akku und Ladegerät gemacht,
    möchte aber nicht gerne dauerhaft in die Schaltung eingreifen, sondern den Originalzustand erhalten.

    Während der Ladung beträgt die Stromaufnahme des Ladegerätes über einen längeren Zeitraum - der vom Füllstand abhängt - ca. o,8 A und fällt irgendwann langsam merklich ab, bevor der Akku voll ist.

    Deshalb suche ich nach einer einstellbaren Möglichkeit - ähnlich einer zwischengesteckten Zeitschaltuhr -
    mit der das Ladegerät abgeschaltet wird, wenn die Stromaufnahme z.B. nur noch 0,3 A beträgt.

    Messgeräte und elektrische bzw. elektronische Grundkenntnisse sind vorhanden.
    Bei Conrad-Electronic konnte man mir nicht weiterhelfen.

    Ich freue mich auf hilfreiche Antworten !

    Mit freundlichem Gruß,
    e-radler
     
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  3. gert

    gert Freiluftschalter

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    Moin e-radler!
    Das ist ein "CCCV"- Lade-Verfahren für Li-Akkus. Zu Ladebeginn wird mit Konstantstrom (z.B. 800mA) geladen,
    beim Erreichen der Ladeschluss- Spannung wird auf Ladung mit Konstantspannung umgeschaltet.
    So wird eine Überladung verhindert.

    Eine von Dir angedachte "Strom-"- Abschaltung ist immer aufwendig, weil der Strom nicht direkt messbar ist,
    und eine spannungsbehaftete Srom-Mess-Schleife in das System eingefügt werden müsste.

    Es geht aber auch indirekt:
    Der Plus des Ladekabels wird mehrfach um einen Reedkontakt gewickelt. Der Kontakt schaltet dann bei z.B. 500 mA ein, darunter aus. Zum Starten des Ladevorgangs muss vorher ein Taster betätigt werden.

    Z.B. so:
    15.09.2017.pedelec ladebegr..JPG
    Gruß Gert
     
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  4. #3 e-radler, 15.09.2017
    e-radler

    e-radler Schlitzeklopfer

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    Moin "Nachtschwärmer".

    Danke für den Reedkontakt-Tip. Weil mein e-Rad ist mit einer Bosch-Kombination ausgestattet ist, bei der Akku und Ladegerät durch Spezialstecker verbunden werden, wollte ich dort nichts "einschleifen" bzw. das Ladegerät anzapfen. Deshalb die Idee, die Stromaufnahme des Ladegerätes netzseitig als Abschaltkriterium zu nutzen. Aber es müsste möglich sein, eine in dem Rad verbaute Stecker/Buchsen-Kombination als Ersatzteil zu beschaffen und daraus einen "Zwischenstecker" zu bauen, der das "Abschaltsystem" enthält.

    Gruß, e-radler
     
  5. #4 e-radler, 15.09.2017
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2017
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    Ergänzung: Da ich noch nicht verlinken darf, mal nach den-innenwiderstand-überlisten suchen, ist interessant.
     
  6. gert

    gert Freiluftschalter

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  7. #6 e-radler, 15.09.2017
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    Danke Gerd,

    wenn ich das richtig verstanden habe:

    ][​IMG]

    . . . muß ich damit noch ein Relais steuern, damit das Ladegerät beim "Unterschreiten" des eingestellten Wertes netzseitig abgeschaltet wird. Werde ich auf jeden Fall testen.

    Gruß, e-radler
     
  8. #7 e-radler, 19.09.2017
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    Neuer Ansatzpunkt:

    Die Elektronik eines fernsteuerbaren EIN/AUS-Zwischensteckers umfunktionieren.
    In dem Teil ist schon fast alles drin, nur die Abschaltschwelle muss noch realisiert werden. z.B. aus der fallenden Ausgangsspannung eines kleinen niederohmigen Trenntrafos, durch dessen Primärwicklung der Netzstrom des Ladegerätes fließt, welcher bei fast vollem Akku merklich abnimmt.

    Gruß, e-radler
     
  9. gert

    gert Freiluftschalter

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    Theoretisch kann man sowas basteln. Ich werde mal nachdenken.

    AUF JEDEN FALL! Achtung bei solchen Experimenten!!!

    In solchen Funk-Fernschaltsteckdosen ist NICHTS galvanisch getrennt!
    Man spielt also immer mit dem Leben.

    Gruß Gert
     
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  11. gert

    gert Freiluftschalter

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    Ich hab mir eben mal einige solcher Steckdosen angesehen, teils in meiner Werkstatt, teils im Netz.
    Es wird äußerst schwierig, die Zusatzschaltung, diskret aufgebaut, in so einem Gehäuse unterzubringen.

    Im Prinzip muß alles drinbleiben, bis auf den Funkempfänger. Und der ist reichlich klein (smd).
    Was in etwa drin bleiben muß, zeigt Dir (beispielhaft) die Abbildung:
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b3/Kondensatornetzteil+Relais.svg

    Bei dem Beispiel wird T2 ein bzw.ausgeschaltet. (Basis von T2 auf - entspricht aus, Basis von T2 positiv entspricht ein, wobei der Basisstrom noch einzustellen ist).
    Also mußt Du erstmal alle Bauteile identifizieren, einen Plan erstellen, und dann die Änderung anfügen.

    Ich würde mit das nicht antun wollen, weil ich kann nur diskret, nicht smd.

    Dennoch gutes Gelingen!

    Gruß Gert
     
  12. #10 e-radler, 20.09.2017
    Zuletzt bearbeitet: 20.09.2017
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    e-radler Schlitzeklopfer

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    Meine Erfahrungen stammen zwar hauptsachlich aus der Analog-Zeit, aber den SMD-T2 habe ich schon auf der Platine identifiziert und dessen Basis-Leiterbahn ließe sich auch sauber auftrennen.

    Weil es in dem Gehäuse tatsächlich sehr eng ist, würde ich daran bei Bedarf und VDE-sicher ein zusatzliches Gehäuse anschließen, in dem genug Platz für die Erweiterungstechnik ist.

    Falls aber ein Einschaltimpuls nötig ist weil das Ladegerät anfangs kaum Strom zieht, käme die Fernbedienung (FB) wieder ins Spiel. Denn wir haben 2 Akkus die nach einer gemeinsamen Radtour unterschiedlich lange nachgeladen werden müssen, da meine Frau mehr Schub wählt und das Fernschalter-Set ohnehin aus 3 Steckdosen-Adaptern mit einer gemeinsamen FB besteht.

    Dann müsste der Abschaltimpuls eines jeden Akkus aus seinem Adapter auf den betreffenden AUS-Kontakt der FB wirken.
    Diese 3-Kombination würde ich dann zu einer mechanischen Einheit verbinden, damit es keine beweglichen Verbindungsleitungen gibt

    Gruß, e-radler
     
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