Magnet Öffnungsmelder

Diskutiere Magnet Öffnungsmelder im Alarmanlagen Forum im Bereich GEBÄUDE- UND HAUSTECHNIK; Hallo! Wozu haben manche Magnet - Öffnungsmelder außer dem Reedkontakt noch eine Sabotageschleife eingebaut? Es wird doch bei Unterbrechung der...

  1. #1 Kugelblitz38, 02.03.2010
    Kugelblitz38

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    Hallo!

    Wozu haben manche Magnet - Öffnungsmelder außer dem Reedkontakt noch eine Sabotageschleife eingebaut? Es wird doch bei Unterbrechung der Widerstandsschleife ohnehin "Sabotage" gemeldet!
    Wie und wann wird diese Sabotageschleife verwendet?

    MfG Kugelblitz38
     
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  3. #2 Chris_75, 03.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 03.03.2010
    Chris_75

    Chris_75 Leitungssucher

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    AW: Magnet Öffnungsmelder

    es gibt immer wieder idioten die versuchen von außen den reedkontakt zu überlisten indem sie einen fremdmagneten an den rahmen halten. jetzt ist es bei den meißten meldern (!!! vorsicht, muss nicht sein !!!) so , dass noch ein zweiter reedschalter mit im gehäuse sitzt der diesen dann erkennt und sabotage meldet.
     
  4. #3 Kugelblitz38, 03.03.2010
    Kugelblitz38

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    AW: Magnet Öffnungsmelder

    Du meinst wahrscheinlich die fremdfeldsicheren Reedschalter. Diese haben zwei Kontakte.

    Die Sabotageschleife ( ist mit "Loop"am Reedschalter gekennzeichnet) die ich meine, ist nur eine Schleife durch den Öffnungsmelder. Ohne aktive Funktion.
     
  5. ZeroM

    ZeroM Hülsenpresser

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    AW: Magnet Öffnungsmelder

    so wie ich das kenne haben sowohl VdS B als auch C (sabotagesicher) Kontakte 4 Adern. Für die Funktion des B-Kontaktes sind nur zwei Adern erforderlich.

    Wenn ich die Kontakte jedoch an der Einbruchmeldezentrale bzw. am Koppler anschließe habe ich so den Vorteil daß alle Kontakte gleich angeschlossen werden können, da die Sabotageschleife in beiden Fällen Durchgang hat, bloß im Falle des B-Kontaktes halt keine Funktion.

    Es mag auch sein daß manche Zentralen (ohne Bustechnik) parallel zur Meldelinie eine Sabotageschleife mitschleifen, da andere Melder (Bewegungsmelder zum Beispiel) ja durchaus eine separate Sabotagelinie haben. Die kann man darüber halt einfach mit durchschleifen.

    Für die Funktion des Kontaktes hat die Schleife keinerlei Bedeutung.

    So 100% kann ich dir aber leider auch nicht sagen wofür die zwei Adern gut sind, weil ich eigentlich nur mit Busanlagen arbeite.
     
  6. #5 Damien, 04.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 04.03.2010
    Damien

    Damien Hülsenpresser

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    AW: Magnet Öffnungsmelder

    Die Adern die nur durch den Magnetkontakt durchgeschliffen werden sind zur Realisierung einer sogenannten "Z-Verdrahtung" nötig. Durch den 4-Drahtanschluss gibt es bei allen Möglichkeiten des Durschneidens oder Überbrücken der 4 Adern nur eine einzige die Erfolg bringt. Alle anderen haben entweder keinen Effekt oder führen zum Alarm. Bei 2-Drahtanschluss ist ja recht eindeutig was gebrückt werden muss :). . Natürlich sind die Adern in keiner Weise gekennzeichnet. Alle haben auch die selbe Farbe.
    Ab VdS Klasse B wird die Z-Verdrahtung obligatorisch.


    Ab VdS-Klasse C müssen die Magnetkontakte dann auch noch den schon genannten Fremdfeldkontakt haben.



    P.S. Es tut auch nichts zur Sache ob du eine Busanlage hast. Die Magnetkontakte werden an Koppler angeschlossen die im Busbetrieb laufen. Die Meldelinien des Kopplers sind jedoch konventionell und somit ist eine Z-Verdrahtung auch da möglich (und gefordert).

    Gruß David
     
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  8. #6 Kugelblitz38, 20.03.2010
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    AW: Magnet Öffnungsmelder

    Danke für die Antworten!

    Noch eine Frage den Abstand zwischen Schaltmagnet und Reedkontakt
    betreffend:

    In der Installationsanleitung (Skizze/Beipackzettel) der Öffnungsmelder stehen folgende eigenartige Angaben:

    Ausführung ohne Sabotageschleife (FU7350B): min. 13mm. Steht hier min. für minimal oder mindestens? Diese Angabe ist eigentlich sinnlos!!?

    Ausführung mit Sabotageschleife (MK1010B): min. 13mm max. 25mm.
    max. 25mm wären ja noch verständlich. min. 13mm gleiche Frage wie oben.

    Beide Melder gekauft bei Conrad, passend zur ABUS-Terxon. Für den Fachberater bei Conrad waren diese Angaben auch ein Rätsel. Er konnte es nicht lösen.

    Ich hätte gedacht, je näher der Schaltmagnet beim Melder montiert ist, um so sicherer schaltet der Reedkontakt.

    Tatsächlich schalten die Melder bei einem Abstand von (0 ...20)mm sicher durch.

    MfG Kugelblitz38
     
  9. #7 kalledom, 20.03.2010
    kalledom

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    AW: Magnet Öffnungsmelder

    Hallo,
    es ist ein Unterschied, ob Alarm durch den Reed-Kontakt ausgelöst wird (öffnen eines Fensters oder einer Tür) oder ob sich jemand an der Alarmanlage "zu schaffen" macht.
    Der Sabotage-Alarm ist im Gegensatz zum Einbruch-Alarm immer scharf. Versuch mal den Deckel einer EMZ zu öffnen oder einen Reed-Kontakt abzuschneiden, auch wenn die EMZ unscharf geschaltet ist :rolleyes:

    Zu den Angaben des Abstands "min. 13mm max. 25mm" ( http://www.abus-sc.de/silver.pdf/generate/126367 ):
    Erst einmal ist bei dem Reed-Kontakt bekannt, daß er nicht weiter als 25mm auseinander sein darf, weil er sonst nicht mehr funktioniert.
    Eine Montage mit 0mm Abstand dürfte wohl dazu führen, daß es bei Tempereturänderung Probleme gibt, da sich dann der Abstand zwischen Tür- / Fenster-Rahmen und Tür / Fenster verändert, der Reed-Kontakt also dann klemmt.
    Außerdem kann die Tür / das Fenster bis 25mm weit geöffnet werden, bevor der Reed-Kontakt öffnet, bei 13mm Abstand sind es nur noch ca. 12mm.
    Die 13mm Abstand dürften also ein ABUS-Erfahrungswert sein, der ja nicht ohne Grund angegeben wird.
    Edit: Es ist im Übrigen eine Angabe zur Montage, nicht zur Funktion.
     
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