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Planungshilfe bei einer Elektroinstallation

Diskutiere Planungshilfe bei einer Elektroinstallation im Materialauswahl Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Hallo! Ich plane im Moment die Installation in einer Werkstatt. Es ist eine Hobby-Bastler Werkstatt bzw. schon etwas professioneller aber eben...

  1. #1 mondane, 02.06.2013
    mondane

    mondane Strippenstrolch

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    Hallo!

    Ich plane im Moment die Installation in einer Werkstatt. Es ist eine Hobby-Bastler Werkstatt bzw. schon etwas professioneller aber eben keine gewerbliche Werkstatt. Da ich bisher nicht so viel mit der Planung zu tun hatte bzw. wenn dann nur einfacheres wie Wohnungen, Garagen, Keller etc. Daher würde ich mich über ein paar Tipps freuen.

    Ich habe mal einen Grundriss angehängt.
    Hier mal die bisherigen Fakten:

    Ein Raum 15x6m
    Installation im Kanal, einmal rings um den Raum nichts über die Decke. Anfangs war ein 40x60 Kanal geplant, inzwischen tendiere ich zu 60x90

    Direkt bei der Unterverteilung wird eine Werkbank stehen. Hier geplant:
    An der unteren Wand sieht man eine Säule, ringsrum 3 CEE-Steckdosen (2x16A / 1x32A). Links der Säule wird eine Werkbank stehen mit einer Lampe. Dazu zwei Steckdosen Stromkreise mit je 2 Steckdosen. Außerdem soll hier ein Not-Aus und ein Ein-/Aus-Schlüsselschalter sitzen um alle Steckdosen schalten zu können.

    Auf der gegenüberliegenden Wand 2 Steckdosen Stromkreise. Dazu die allgemeine Raumbeleuchtung (Kunde wünscht nur zwei Leuchten über den Fenstern, ich habe zu mehr geraten). Diese sollen einzeln von einem Serienschalter an der Tür zum Garten schaltbar sein.

    Zum Durchgang ins 1. OG oder in den Garten soll es eine Durchgansbeleuchtung geben schaltbar von 3 Stellen über Taster. Die Gartenbeleuchtung Garten 2 soll ebenfalls 3 Schaltstellen haben, Garten 1 nur 2.

    Die UV ist bisher so geplant:
    3x3Pol LS für die CEE-Steckdosen
    4x B16A für die Steckdosen
    Das ganze über ein 63A Lastschütz schaltbar und davor einen 4 Poligen FI.

    Einen weiteren FI für Garten, Terasse und Licht, auch 4 Polig. Und natürlich entsprechend viele LS-Schalter und für die Lichtkreise Stromstoßschalter.

    Nun habe ich ein paar Probleme. 1. Bin ich mir bei der Auswahl des Kanals unschlüssig. Ist hier ein 60x90 Kanal ringsrum wie er mir nun von ein paar Leuten empfohlen wurde zu groß? Es sind ja nicht so viele Kabel die durch müssen, auf der anderen Seite mit Bögen in den Ecken und Ausgängen nach unten vielleicht doch besser? Aber eben ein Unterschied von ca. 150 EUR insgesamt.

    Dann ein Problem: Die UV. Wie groß würdet ihr diese wählen?
    Meine Aufteilung wäre so gewesen:

    Unten 2 RCDs mit Schiene, daneben eine Steuersicherung für das Schütz auch auf die schiene.

    2. Reihe das Schütz + einen Teil der Steckdosen LS-Schalter und die Stromstoßschalter
    3. Reihe die Lichtstromkreise
    4. Reihe 3x 3Polige LS + 3x 1 Polige für Steckdosen

    Ist natürlich alles etwas Eng. Und insbesondere für das Schütz bzw. die entsprechende Schaltung hätte ich gerne noch ein paar Reihenklemmen eingebaut.

    Was würdet ihr für eine UV nehmen? Habe maximal 5 Reihige gefunden als Feuchtraum-Verteiler, und diese zu Preisen um 200 EUR.

    Würde mich über ein paar Tipps und Verbesserungsvorschläge freuen.

    Eine Frage habe ich noch zum Licht. Die bisher zwei geplanten Allgemeinbeleuchtungs-Lampen über Serienschalter. Wenn diese von zwei Stellen schaltbar gemacht werden sollen. Gibt es hier eine Möglichkeit? Soweit ich weiß gibt es Serientaster oder? Dann müsste ich aber auch zwei Stromstoßschalter nehmen richtig?

    Danke shconmal :)
     

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  3. gert

    gert Freiluftschalter

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    AW: Planungshilfe bei einer Elektroinstallation

    So eine Werkstatt hätt ich schon gerne! Da wären mir die Kabelkanäle scheißegal

    Gruß Gert
     
  4. #3 mondane, 02.06.2013
    mondane

    mondane Strippenstrolch

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    AW: Planungshilfe bei einer Elektroinstallation

    das war auch mein erster Gedanke als ich mir den Raum bzw. das Gebäude und Gelände drumrum angesehen habe :)
     
  5. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Planungshilfe bei einer Elektroinstallation

    Kanal ist nie zu groß, Bei einer Werkstatt würde ich sogar über eine Kabelrinne nachdenken. Irgendwann kommt dann noch eine Druckluftleitung oder ein Absaugrohr oder oder das kann man alles an die Rinnenhalter hängen ebenso die Leuchten.
    Tu dir selber einen Gefallen und bezeichne das nicht als Notaus. Verwende einen roten Pilztaster ohne Verrigelung und ohne gelben Hintergrund und mach eine Normale Steckdosenabschaltung daraus.
    Ich würde keine Plastikkiste nehmen sondern sowas
    Technische Merkmale FWB42S Hager
    Kostet hier im Shop 224€
    HAGER FWB42S Feldverteiler, univers N. Schrankhöhe 650 mm 550 mm
    Es gibt auch doppelte Stromstoßschalter, die kosten aber auch doppelt. Ist aber besser als Wechselschaltung, weil erfahrungsgemäß irgendwann noch eine 3. Schaltstelle hinzukommt.
     
  6. #5 mondane, 03.06.2013
    mondane

    mondane Strippenstrolch

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    AW: Planungshilfe bei einer Elektroinstallation

    Danke schonmal für die Antworten! :)

    Die von dir vorgeschlagene Verteilung habe ich auch schon im Blick bzw. drüber nachgedacht. Allerdings bin ich mir da wegen der Schutzart nicht so sicher. Reicht denn IP 43 oder 44 für eine Werkstatt aus? Habe mal in einer Tabelle nachgeschlagen und dort für Werkstätten mindestens IP54 gefunden.

    Zu dem Not-Aus: Ist es denn ein Problem das als Not-Aus zu bezeichnen? Bzw. einen "Normalen" Not-Aus Taster mit gelbem Hintergrund zu verwenden. Dachte halt so hat man zu dem normalen Ein-Aus-Schalten noch ein bißchen mehr Sicherheit.

    Die Kabelrinne ist natürlich eine gute Idee ;) Aber ich denke mal das sprengt dann doch etwas den Rahmen einer privaten Bastlerwerkstatt, vorallem bei einer Deckenhöhe von nicht mal 2,10m hängt eine Kabelrinne dann auch eher unpraktisch. Und der Kostenfaktor ist natürlich auch noch sowas....auch wenn ich dir natürlich recht gebe, dass sowas schon Vorteile hat.
     
  7. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Planungshilfe bei einer Elektroinstallation

    Den nötigen Schutzgrad bestimmt der Betreiber und mal ehrlich was für Steckdosen willst du bei IP54 nehmen?
    Für Notaus und Notstop Funktionen gibt es ganze Bücher mit Sachen, die dabei zu beachten sind und eine einfache einkreisige Schützselbsthalteschaltung zählt garantiert nicht als Not-Aus.
    Schau dir zuerst mal die Kosten an. Wenn du keine Formteile brauchst, und mit Wandhaltern auskommst, ist die 100er Rinne wahrscheinlich billiger als der Kanal und wesentlich schneller installiert und sie sieht nach 10 Jahren immer noch gut aus im Gegensatz zum Kanal der dann mit schwarzen Fingerabdrücken übersäht ist.
     
  8. #7 süddeutshland_elektriker, 03.06.2013
    süddeutshland_elektriker

    süddeutshland_elektriker Spannungsgeprüft

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    AW: Planungshilfe bei einer Elektroinstallation

    Wenn du ein bisserl geschickt aufteilst, genügt 4 reihig.

    > Reicht denn IP 43 oder 44 für eine Werkstatt aus? Habe mal in einer Tabelle nachgeschlagen und dort für Werkstätten mindestens
    > IP54 gefunden.


    Ich weiß nicht was Du genau da vorhast,
    aber es sieht für mich aus wie der Keller eines im übrigen bewohnten Hauses.
    D.h. da würde ich kaum gewaltig Flexen, rumstauben, schweißen, hochdruckreiniger einsetzen etc..

    Ebenso ist der Raum vermutlich normal trocken wie die meisten Keller eines modernen Hauses.
    Dort hängt bei modernen Installationen ein IP43 bzw. 44 im im übrigne unbeheizten Kller.


    Klar kannst du auch höher gehen in der Schutzklasse -- wirklich nötig für eine solche Bastelwerkstatt wird es vermutlich wohl nicht.

    Verteiler: Falls du so was in 4reihig IP54 (Spelsberg) benötigst, kontaktier mich ein einfach per PN.
     
  9. #8 mondane, 03.06.2013
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    AW: Planungshilfe bei einer Elektroinstallation

    Naja die Werkstatt ist neu angebaut an eine Scheune, darüber ist eine große Terasse die zum nebendran stehenden Wohnhaus gehört, nur ein Einfamilienhaus. Da der Eigentümer hier auch Steckdosen für Schweigerät, Ständerbohrmaschine etc. haben wollte kann es durchaus sein dass hier auch geflext wird. Aber ich denke mal ein IP44 Verteiler sollte trotzdem reichen.

    Ok, dass das mit dem Notaus so kompliziert ist war mir nicht bewusst. Uns wurde das immer als einfacher Öffner vor einem Steuerstromkreis beigebracht, mehr haben wir dazu nie gelernt. Dann bleibt es wohl beim Ein-Aus-Taster.
     
  10. #9 mondane, 03.06.2013
    mondane

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    AW: Planungshilfe bei einer Elektroinstallation

    Ja das stimmt schon, aber ich will es auch nicht so voll stopfen, dass man am Ende keine Reserve hat, weil wer weiß was einem beim späteren Betreiben noch einfällt was man noch so alles braucht. Passen würde es, das wäre kein Problem, aber halt voll. Und gerade in solchen Werkstätten, Kellern etc. kommt es doch immer mal vor, dass man was nachinstalliert haben will.
     
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