Plombe fehlt; Elektrik uralt, NB rührt sich nicht mehr

Diskutiere Plombe fehlt; Elektrik uralt, NB rührt sich nicht mehr im Elektronik allgemein Forum im Bereich WEITERE ELEKTROTECHNISCHE BEREICHE; Hallo, und hiermit kommen wir nun zum schwersten Thema, das es je im Forum gab'. Ein Mieter (der Einzige) wohnt in einem alten Bauernhaus. Im...

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  1. #1 tango, 01.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 01.11.2020
    tango

    tango Schlitzeklopfer

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    Hallo,

    und hiermit kommen wir nun zum schwersten Thema, das es je im Forum gab'.

    Ein Mieter (der Einzige) wohnt in einem alten Bauernhaus. Im selben Haus wohnt der Vermieter. Der Vermieter hat keine Ahnung von nichts. Er ist vom Typ her jemand, für den keine Gesetze gelten. Er glaubt/meint immer, dass, wenn irgendetwas im Haus zu machen ist, könne das einer seiner "Kumpels" mal eben machen. Das sind in der Regel alte Kneipenfreunde/Saufkumpanen. Der Vermieter vermietet bereits seit über 30 Jahren, hatte schon diverse andere Mieter. Aber nie einen Mietvertrag schriftlich. Ich bin der erster Mieter, der einen schriftlichen MV hat.
    Das Haus ist über 110 Jahre alt.
    Es gibt 2 Stromzähler.

    Nun kam letztes Jahr ein Brief vom Netzbetreiber (NB), dass bald die Stromzähler gewechselt werden. Man brauche nichts zu tun, man bekomme dann nochmals gesondert eine Ankündigung zum Wechseltermin. Das kam dann auch.und irgendwann war der Monteur dann da. Von einer Firma, die im Auftrag für Westnetz arbeitet. Der Monteur kam und dann Überraschung! Er konnte einen Stromzähler nicht wechseln!

    Dieser Stromzähler zählt den Strom, den ich verbrauche (!). Der andere Stromzähler, obwohl es der selbe war, wurde jedoch gewechselt.

    Ich war die ganze Zeit anwesend und habe dem Monteur über die Schulter geguckt. Der Monteur hat mir dann diverse Erklärungen abgegeben, dass "das ganz ganz früher so gemacht worden sei und das dürfe heute nicht mehr so sein". Und dass das nun von einem Elektromeisterbetrieb, der die Zulassung vom Netzbetreiber hat diese Arbeiten durchzuführen, in Ordnung gebracht werden muss. Im Auftrag des Vermieters, der als Eigentümer des Hauses und des Anschlusses zuständig ist.
    Der Vermieter lag' währenddessen die ganze Zeit auf seinem Sofa in seiner Wohnung, die ebenerdig mit dem Zählerkasten liegt. Ihn interessierte das gar nicht.
    Der Monteur füllte dann einen Mängelbericht aus. Den habe ich hier angehängt, könnt' ihr also angucken, genauso wie ihr euch den Zählerkasten angucken könnt' mit dem neuen und dem alten Zähler.
    Der Monteur machte das mit dem Bericht im Auto. Und ich wartete draußen vor der Tür. Dann kamen wir draußen nochmal kurz ins Gespräch und er wollte, dass ich das unterschreibe. Habe mich geweigert, weil in erster Linie wohl die Unterschrift des Vermieters vorgesehen war. Habe ihm dann erklärt, dass der Vermieter auch da ist und ihn ein bisschen zurück ins Haus "gedrängelt". Und siehe da, der alte Mann stand' sogar gerade im Flur und guckte sich aus Neugier seinen neuen Stromzähler an. Der Monteur erklärte dann auch ihm direkt was nun zu tun sei und lies sich den Mängelbericht von ihm unterschreiben. Der Vermieter reagierte auf die Erklärungen... naja, sehr eigenwillig, wollen wir es mal nennen (!), das kann man kaum wiedergeben!

    Und dann reiste der Monteur ab. So und jetzt wird die ganze Sache immer abenteuerlicher. Ein paar Wochen später stellte ich morgens fest, dass auf einmal kein Strom mehr da war. Ich ging also runter und guckte was Sache ist. Am Stromzähler standen der Sohn meines Vermieters und irgendein Bekannter, den ich noch nie gesehen habe. Der Sohn des Vermieters meinte nur, dass die nur eben was gucken wollten. Alles klar. 5 Minuten später hatte ich wieder Strom.

    Nochmal ein paar Wochen später das Selbe! Aber dies mal hat dieser "Bekannte" daran gearbeitet. Er hat wohl das in Ordnung gebracht, was bemängelt wurde. Weiß ich aber nicht genau. Ich weiß nur, dass er bei dieser Tour dann eine Plombe entfernt hat und diese Plombe bis heute fehlt (!). Was mir insbesondere deswegen alles spanisch vorkommt, weil diejenigen Elektriker, die die Berechtigung dazu haben, doch immer sofort neu verplomben, wenn sie fertig sind mit der Arbeit.

    Auf dem Bild die Plombe, mit dem roten Dreieck markiert... Diese hat er entfernt. Auch komisch fand' ich, dass er weder bei mir angemeldet war, noch hatte er einen Dienstwagen, noch Arbeitskleidung, noch irgendetwas. Er hat jedenfalls die Plombe entfernt, die der Monteur, der vorher da war, selbst dran gemacht hat.

    Seit dem fühle ich mich ein wenig unsicher und hin und her gerissen. Weil, ich dachte immer, dass Plomben nicht von jedem Hinz und Kunz geöffnet werden dürfen. An dem Stromzähler ist auch ein kleines Aufkleberchen dran, also jedenfalls unten, unter dem eigentlichen Stromzähler, wo dran steht "strafbar" usw... Will das nicht in die Länge ziehen.

    So. Ich habe dann zwischenzeitlich mal mit dem Netzbetreiber telefoniert und in Nebensätzen die Lage geschildert. Auch das mit der fehlenden Plombe. Die Mitarbeiterin von Westnetz hat mir dann erklärt, dass ein Stromzähler nicht über einen längeren Zeitraum unplombiert sein darf und meinte auch mit so einem bisschen misstrauischen/vorwurfsvollen Ton, dass ich ja jetzt daran rum manipulieren könnte wie ich Lust hätte.

    Aber genau das will ich ja eben nicht! Ich wüsste ja nicht mal wie! Aber genau darum geht es z.B. auch. Weil ich einfach nicht verdächtigt werden will irgendetwas manipuliert zu haben oder gar Stromdiebstahl oder so. Ich würde im Leben keine Plomben beschädigen oder entfernen!

    Und nun hatte ich halt gewisse Sorgen, dass Andere mit ihrem bekloppten Verhalten mich in die Scheisse rein reiten, weil der Stromzähler nun mal meinen Strom zählt, weil ich der Mieter bin und ich als Erstes gefragt werde im Falle des Falles "Ja, Herr Sowieso, wo ist denn die Plombe?!" ... Und sowas will ich einfach nicht erleben! Ein Kumpel von mir, der Elektriker ist, erzählte mir mal, dass er selbst erlebt hat, dass bei einem Wechseltermin in einem Mehrparteienhaus auf einmal die Polizei anrückte, nur weil eine Plombe gefehlt hatte.

    So. Dann kam ein Brief zum erneuten Wechseltermin von der Firma, die das i. A. von Westnetz macht. Der Termin wurde aber plötzlich abgesagt. Ich rief' an und hakte nach. Ich bekam die Auskunft, dass der Monteur krank sei und man warten müsse, bis er gesund sei, weil nur dieser Monteur für das Gebiet zuständig sei. Ok, dachte ich und habe mich seit dem ruhig verhalten.

    Der neue Wechseltermin wurde von Westnetz initiiert, weil der Sohn des Vermieters "telefonisch eine Instandsetzung" gemeldet hat. Das teilte mir Westnetz auf Anfrage jedenfalls per E-mail mit. Nun frage ich mich: Wie kann das sein?

    Kann also jeder Depp einfach Plomben entfernen und an der Elektrik am/hinterm Stromzähler rum arbeiten, solange man es nur "telefonisch mitteilt"? Prüft ein Netzbetreiber nicht, ob derjenige, der dran war, überhaupt die Konzession hatte oder überhaupt ein Elektriker war?

    Ich verstehe das alles nicht! Und außerdem frage ich mich: Wer muss wann eine so genannte Plombenöffnungsmeldung machen? Davon habe ich mal was gelesen. Aber wie das genau geht, keine Ahnung. Jedenfalls weiß ich, dass es bei Westnetz ein Installateurs_Verzeichnis gibt. Und dort sind alle Betriebe eingetragen, die von Westnetz die Konzession/Zulassung haben, für diese speziellen Arbeiten. In dem Ort, wo ich wohne, gibt es absolut nur einen einzigen Elektriker-Betrieb, der diese Konzession hat. Das habe ich alles recherchiert! Und ich bin mir sehr, sehr sicher, dass dieser "Bekannte", der da war, ganz sicher nicht für diesen Betrieb arbeitet.

    So. Nun hatte mir Westnetz damals, vor der Ankündigung des erneuten Wechseltermins, telefonisch mitgeteilt, dass das alles nun ganz schnell gehen würde, man das jedenfalls beschleunigen würde. Die Frau klang auch ein bisschen so, als sei sie hellhörig geworden durch das, was ich ihr so erzählte.

    Und, als dieser "Bekannte" mit dem Sohn des Vermieters da am Stromzählerkasten gearbeitet hat, da verhielt sich der Sohn des Vermieters auch ein bisschen auffällig, er fühlte sich bisschen ertappt anscheinend. Es kam mir jedenfalls so vor, als sei ihm das nicht so Recht, dass ich das mitbekommen habe, was die da machen. Der dachte, ich sei gar nicht zu Hause.

    So. Und seit dem geplatzten Wechseltermin habe ich nie wieder was von irgendwem gehört!

    Und der Punkt ist: Der Monteur hat mir erklärt - und das hat mir Westnetz auch erklärt -, dass der Stromzähler zwingend noch dieses Jahr ausgebaut werden muss, weil ab dem 1.1.2021 nicht mehr darüber abgerechnet werden darf (!). Das bedeutet doch, dass im schlimmsten Falle die Stromversorgung unterbrochen wird. Oder was?

    Der Stromzähler ist ja jedenfalls nicht mehr geeicht. Ist von 1974. Und was den Rest der Elektrik des Hauses betrifft. Naja... Es scheint Kriechströme im Haus zu geben. Und, wenn ich den Strom an meinem Stromzähler komplett abschalte, dann habe ich trotzdem auf manchen Steckdosen und an manchen Lampen in meiner Wohnung Strom. Ist schon sehr komisch alles.

    Die Frage(n), die sich mir in dem Kontext stellen sind: Welche Pflichten habe ich möglicherweise wem gegenüber? Wie sollte ich mich verhalten? Wie kann ich mich verhalten?

    Welche verschiedenen Arten von Plomben gibt es?

    Und was passiert, wenn der alte Stromzähler am 31. Dezember 2020 noch drin ist?

    Ein anderer Freund, der ebenfalls Elektriker ist, sagte mir auf Nachfrage, was denn passieren würde, wenn der selbe Monteur wieder kommt und sieht, dass die Plombe fehlt, "gibt sofort 'ne Anzeige! Sowas gibt dann richtig richtig Ärger!"...
    Stimmt diese Aussage?

    Und kann es auch sein, dass jemand, wenn ja wer eigentlich, die ganze Anlage "verwirft"? Also, dass praktisch alles stillgelegt wird, weil gesagt wird "ist nicht mehr betriebssicher" oder so...?

    Fragen über Fragen.

    So. Und jetzt seid ihr dran. Vielen Dank für Antworten, liebe Fachleute!

    Beste Grüße
    Tango

    PS.: Es ist nichts geschönt. Die Geschichte ist wirklich so. Wer mehr wissen möchte oder so, kann sich auch gerne per privater Nachricht bei mir melden.
     

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  3. tango

    tango Schlitzeklopfer

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    Bitte die Legende zum Hauptbild beachten! Schwarze Felder dienen bloß zur Anonymisierung.
    Legende Hauptbild:

    Orange umkringelt: sind die Eichplomben. Diese Plomben sehen so aus wie Bleiplomben. Auf ihnen steht "EH 3" genau so wie es auf der Klebemarke steht. Dort ist das "EH 3" in dem Kreis wiederzufinden. Diese gelbe Klebemarke ist nach meinen Recherchen ein so genannter "Hauptstempel einer Staatlich anerkannten Prüfstelle", also Eichamt.

    Orange mit einem Viereck markiert: Die gelbe Klebemarke.

    Grün umkringelt: Die "Hersteller"-Plomben (?), weil auf diesen Plomben "EMH" drauf steht und dieser neue digitale Stromzähler schließlich auch von der Firma "EMH" stammt.

    Gelb umkringelt: Die "Westnetz"-Plomben, so wie ich sie nenne, weil dort Westnetz drauf steht. Und darunter eine Nummer, die ich unkenntlich gemacht habe. Diese (!) Plomben wurden durch einen Monteur dran gemacht, nachdem er daran gearbeitet hatte. Dieser Monteur kam direkt im Auftrag von Westnetz, dem Netzbetreiber, der auch der grundzuständige Messstellenbetreiber ist.

    Weiss umkringelt: Eine Plombe, vermutlich eine Blei-Plombe, wo "VEW F" drauf steht. Ich weiß zwar nicht wofür das F steht, aber die VEW waren der Vorgänger von RWE. Die VEW gab' es bis zum Jahre 2000.

    Und das, wo das rote Dreieck drum ist, das ist die Plombe, die jetzt seit x Wochen fehlt!

    Und ich hoffe, dass das nicht zu meinem Nachteil sein wird (!).
    Ich jedenfalls habe extra (zur Sicherheit) vorher/nachher Fotos gemacht. Und auch diverse Notizen. Ich habe alles in meinem Stromordner abgeheftet. Chronologisch sortiert.
     
  4. #3 Lupus, 02.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 03.11.2020
    Lupus

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    1. Zählertafeln sind bei den meisten EVU`s nicht mehr zugelassen, wenn eine Auswechselung von Wechselstromzähler auf Drehsztromzähler erfolgen soll.
    Eine Erneuerung der kompletten Zähleranlage ist dann notwendig.

    2. Wenn Zähler vorhanden sind, egal ob Wechsel oder Drehströmer, dann werden diese im Turnus von normal ca. 15 Jahren autom. gewechselt.

    3. Der Zähler hat 3 Eingänge und 3 Ausgänge (L1-L2-L3) sowie eine Doppelklemme für den "N"
    Früher wurde diese Doppelklemme "N" doppelt belegt - einmal der N für die Erregeung des Zählers und N-Weiterleitung zur Unterverteilung.
    Typisch für ein TN-TT Netz

    4. Jetzt wäre es von Vorteil sich einmal die TAB (Technischen Anschlußbedingungen) einzuverleiben was da so alles an Richtlinien und ab wann Gültigkeit vermerkt ist.

    5. Wenn beim zuständigen EVU schon die Stimmung in Schräglage ist, spricht das Bände ....

    6. Plomben, "Mitarbeiter", Elektro-Firma --> undurchsichtig.
    Plomben darf jeder Konzesionsträger, der bei diesem EVU zugelassen ist entfernen und wieder plombieren.
    Auf der Plombe muß eine Ziffer draufstehen, da kann man nachvollziehen wer der Plombierer war.

    7. Um dem Ganzen voruzugreifen, würde ich einen Anwalt konsultieren und den gesamten Sachverhalt schildern.
    Du bist letztendlich in der Beweispflicht, daß die Plombe/n dran waren und von Dir nicht entfernt worden sind.
    Keine Zeugen wie Bildvorlagen vorhanden, schlechte Karten wenn es dumm hinaus geht -.
    Darum einen Anwalt im Vorfeld!
     
  5. tango

    tango Schlitzeklopfer

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    Moment.... Was das Technische an geht, dem kann ich folgen. Das deckt sich mit dem, was der Zählermonteur erklärt hat. Ich nehme an, die Info hast du aus dem Mängelbericht genommen. Irgendetwas war dort "doppelt" belegt und der sprach' auch etwas von Klemmen und Drähten.

    So. Und dazu meinte er, dass der Vermieter das durch einen konzessionierten Betrieb in Ordnung zu bringen hat, weil erst dann der Zählerwechsel auch an diesem Platz möglich sei.

    Ich möchte fragen: Warum ist das Verhalten des Zählermonteurs "unverschämt"?

    Dann... ehm, was ist ein TN-TT Netz?

    Was die Zählerart angeht, dachte ich, es wäre schon klar. Aber mein Stromzähler (der ist übrigens von Heliowatt, eine Firma, die es auch nicht mehr gibt), ist ein Wechselstromzähler. Daneben hing ja der Selbe. Aber wurde ja gewechselt.

    Also es ging bei dem Wechsel darum, dass die zwei alten Stromzähler gegen 2 moderne Messeinrichtungen gewechselt werden.
    Und mein Vermieter hat eine mMe bekommen, genau genommen ein EMH ED300L (Zweirichtungszähler).

    Zu 1. mit den Zählertafeln. Was ist denn mit der im Bild? Ist die im Westnetz-Gebiet noch zugelassen? Und sieht der Rest für euch auch so aus, als sei das alles noch zugelassen? Und was ist, wenn es nicht zugelassen ist? Kann dann der Netzbetreiber bestimmen, dass das weg muss?

    Zu 7. Das mit den Plomben stimmt. Da ist so eine Nummer vorne drauf. Habe ich nur geschwärzt wg. Datenschutz und so. Aber das hatte ich bereits stark vermutet, dass die Nummer auf den Plombierer hinweist. Die Plombe liegt übrigens lose im Zählerkasten drin.

    Also, jetzt muss ich wirklich zugeben: Das ist 'n Horrorfilm für mich... Die Antwort zeigt mir ja nun wieder, dass hier Einiges "schief" gelaufen ist, um es euphemistisch auszudrücken.

    Würde mich über weitere Antworten freuen.

    LG
    Tango
     
  6. Lupus

    Lupus Leitungssucher

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    Es sieht so aus, daß wenn im Turnus vom Netzbetreiber Zähler gewechselt werden, es keiner Fertigmeldung/Zählersetzung/Auswechselung --> Formular bedarf.
    Wird jedoch vom Kunden eine Änderung/Erweiterung an der Zählereinrichtung in Auftrag gegeben, so ist eine zugelassene Fachfirma damit zu beauftragen dies durchzuführen und entsprechende Formulare an den Netzbetreiber einzureichen.

    Vorhandene Zähleranlage hat schon annähernd über 60 Jahre auf dem Buckel.
    In meinem Bundesland gäbe es diesbzgl. keinen Zähler mehr vom Netzbetreiber!

    Der Netzbetreiber kann dann bestimmen, wenn Gefahr in Verzug ist. Der Eigentümer wird angeschrieben die Anlage überprüfen zu lassen.
    Die beauftragte Firma steht dann in der Haftung.
    ""Die elektrische Anlage entspricht den anerkannten Regeln der Elektrotechnik""


    Der Vermieter sollte sich mal ein Angebot nicht nur von dem Platzhirsch-Elektrounternehmen für eine neue Zähler- Verteilereinrichtung unterbreiten und zur Tat schreiten lassen!
    Diese Anlage ist mehr als überfällig!

    Würde ich in Erwägung ziehen, denn es wird der Tag kommen wo es garstiger zugeht.
    Der Ton macht bekanntlich die Musik - Beispiel im Eingang
     
  7. tango

    tango Schlitzeklopfer

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    ja moment... Der Kunde (also mein Vermieter) hat nichts gemacht. Der hat nie was gemacht.

    Der Zählerwechsel wurde vom Netzbetreiber initiiert, weil der Zählerwechsel gesetzlich verpflichtend ist.

    Vielleicht habe ich jetzt in deinem Beitrag aber auch etwas falsch verstanden.

    Ich kann nur sagen, dass der Zählerwechsel ein Muss ist und das vom Netzbetreiber angestoßen wurde.

    Und der Vermieter hat halt nie was gemacht am/im Haus. Und der wird übrigens auch weiterhin nichts machen. Der würde sich niemals irgendwelche Angebote diesbezüglich einholen. Kann er auch gar nicht.

    Wann Gefahr in Verzug ist, das ist auch so eine Preisfrage... Eine Frage der Definition (?) wie ich vermute...

    Ich frag' mich halt, ob die ganze Zähleranlage und so überhaupt noch zulässig ist. Du meinst ja offenbar "nein", wenn ich es richtig verstehe. Dann stellt sich für mich aber die Frage: Wer stellt das denn konkret fest?

    Und was ich jetzt noch immer nicht verstanden habe - das hast du nicht im letzten Beitrag erklärt - warum ist der Zählermonteur unverschämt? Der hat doch nur seinen Job gemacht. Oder etwa nicht?

    LG
    Tango
     
  8. #7 Lupus, 02.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 03.11.2020
    Lupus

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  9. tango

    tango Schlitzeklopfer

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    Leider nicht.
     
  10. tango

    tango Schlitzeklopfer

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  11. #10 Pavel Chekov, 02.11.2020
    Pavel Chekov

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    Wenn hier in Schleswig Holstein eine oder mehrere Plomben fehlen interessiert das absolut niemanden. Wenn denn mal ein Dienstleister den Zähler wechselt hängt er da eine neue Plombe dran und gut ist das. Das interessiert den nicht die Bohne. Und wenn bei dir die Drähte unter den einen Zähler nicht doppelt geklemmt wären, hätte der auch den zweiten Zähler gewechselt. Den Zustand der Zähleranlage wäre den dann auch egal gewesen.
    Für doppelt geklemmte Leiter am Zähler gibt es hier bei uns Adapterklemmen. So ein Ding hab ich hier bei mir auch drin. Keine Wissenschaft draus machen.
     
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