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Schleifenimpedanz

Diskutiere Schleifenimpedanz im Elektronik allgemein Forum im Bereich WEITERE ELEKTROTECHNISCHE BEREICHE; Diese ist maßgeblich für den im Kurzschlussfall fliessenden Kurzschlussstrom. Jede Sicherung egal welcher Art löst erst ab einem durch ihren...

  1. Alex90

    Alex90 Neues Mitglied

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    Diese ist maßgeblich für den im Kurzschlussfall fliessenden Kurzschlussstrom. Jede Sicherung egal welcher Art löst erst ab einem durch ihren Nennstrom und ihre Charakteristik vorgegebenen Strom aus (magn. Schnellauslöser). Wenn jetzt durch einen Übergangswiderstand, hohe Leitungslänge etc. die Schleifenimpedanz steigt, sinkt der Kurzschlussstrom und fällt möglicherweise unter den Mindestwert für eine sichere Auslösung des Schutzorgans (der Sicherung). Folglich kann selbiges nicht mehr auslösen. Dazu kommt noch die Abweichung des Überlastauslösers. Der löst nämlich nicht bei exakt 16A aus, sondern darf (wieder abhängig von der jeweils verwendeten Sicherung) auch einen höheren Strom für eine bestimmte Zeit durchlassen. Bei einem LSS der Charakteristik B sind das z.b. 1,45x Inenn für eine Stunde, das bedeutet dass theoretisch über diese Leitung 23,2A für die Dauer von einer Stunde fliessen können. Das Problem ist nur, dass dann bereits die Steckdose aus der Wand tropft, die hält nämlich nicht mal 16A auf Dauer aus - die 16A sind lediglich die max. Kurzzeitbelastung. Aus diesem Grund sichern immer mehr Elektriker - so auch ich - Schukosteckdosen nur noch mit 10A oder 13A ab. 13A sind eigentlich ideal, da das Ansprechverhalten des Überlastauslösers eines 13A-LSS im optimalen Bereich für eine Schukosteckdose liegt. Und bevor jetzt wieder Mecker kommt, dass eine Schukosteckdose mit 16A abgesichert werden muss: 1. Wo steht das und 2. reicht eine Absicherung mit 13A vollkommen aus, ich mach das jetzt schon ein paar Jahre und bis heute ohne Probleme oder Reklamationen.
    Wenn das, was ich hier geschrieben habe, den physikalischen Grundlagen entbehrt, tja dann haben wohl zigtausend Elektriker in der Ausbildung nur Müll erzählt bekommen.


    Gruß Alex
     
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  3. #2 Kaffeeruler, 05.06.2009
    Kaffeeruler

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    AW: Schleifenimpedanz

    na, so lange kann es ja nicht sein;) und ich frage mich derzeit noch warum dieser Beitrag ? davon gib es schon ausreichend Beiträge und auch Diskusionen. Solange die VDE od wer auch immer kein B13 vorschreibt wird es auch die B16 geben und auch die jenigen die sie einbauen.
    Letztlich entscheidet der Kunde od der einsatzort und da die " störfälle in zusammenhang überlastung durch B16 " schwindend gering sein müssen kann man noch lange über Pro/ Contra reden wie z.B Thema RCD, Blitzschutz, PA usw...
    Für viele wird sinnvolles erst sinnvoll wenn es in der VDE steht od Preiswert ist

    Mfg Dierk
     
  4. #3 Elektro, 05.06.2009
    Elektro

    Elektro Super-Moderator
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    AW: Schleifenimpedanz

    Also das Thema hat wenig mit Schleifenimpedanz zu tun.
    Besser währe Steckdosen mit 16A absichern? gewesen.

    Das Thema wurde in verschiedenen Foren schon mehrfach besprochen.
    Eine Umfrage brachte 80% mit "Ich verwende fast immer B16A LS"
    Hat schon mal jemand dazu die Schalter Hersteller angeschrieben?
     
  5. #4 Lötauge35, 05.06.2009
    Lötauge35

    Lötauge35 Lichtbogenlöscher

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    AW: Schleifenimpedanz

    für eine 1,5mm2 Zuleitung ist eine 10A Absicherung der bessere Leitungsschutz
    bei 2,5mm2 wären dann auch 16A möglich.

    Braucht ein Fachmann dafür unbedingt eine Vorschrift ??
     
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