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Transformator - Stromstärke/Spannung Zusammenhang

Diskutiere Transformator - Stromstärke/Spannung Zusammenhang im Elektronik allgemein Forum im Bereich WEITERE ELEKTROTECHNISCHE BEREICHE; hi leutz! also ich bin neu hier und hab gleich mal ne frage: also mit einem transformator kann man ja die spannung verändern. dabei verhält sich...

  1. #1 ChRiZmaniA, 03.06.2007
    ChRiZmaniA

    ChRiZmaniA Guest

    hi leutz!
    also ich bin neu hier und hab gleich mal ne frage:
    also mit einem transformator kann man ja die spannung verändern. dabei verhält sich ja die stromstärke antiproportional. nur: normal ist doch die stromstärke von der spannung und dem widerstand abhängig... wie kann die dann schon festgelegt sein?
    wenn z.B. an der sekundärspule 300V und 1A anliegen und ein widerstand von sagen wir mal 100ohm in dem kreis ist, dann stimmt doch U=R*I gar nicht mehr? versteht ihr mein verständnisproblem?
    vielen dank schon mal für eure antworten!
    gruß
    chris
     
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  3. #2 Anni, 04.06.2007
    Zuletzt bearbeitet: 04.06.2007
    Anni

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    AW: Transformator - Stromstärke/Spannung Zusammenhang

    Hallo,



    wenn sekundär 300 V anliegen und ein Widerstand von 100 Ohm vorhanden ist fliessen :
    I= U/R
    I= 300 V / 100 Ohm
    I= 3 A........

    Der Strom ergibt sich also aus dem vorhandenen Widerstand im Stromkreis...er ist nicht "schon vorher da"

    Sollte nun der Trafo auf der Eingangsseite 3000 V haben , wäre die Übersetzung 10:1 . Die Spannung ist also primär 10 mal größer als sekundär. Die Ströme verhalten sich umgekehrt zur Spannung. Der Strom auf der Primärseite beträgt 1/10 von dem auf der Sekundärseite...also 0,3 A......

    Verluste usw. nicht mitgerechnet...........
     
  4. #3 ChRiZmaniA, 04.06.2007
    ChRiZmaniA

    ChRiZmaniA Guest

    AW: Transformator - Stromstärke/Spannung Zusammenhang

    du schon wieder... ;)
    auch hier danke für deine antwort!

    aber so ganz geklärt ist mein problem immer noch nicht.
    wenn man jetzt an der primärseite 100w zur verfügung hat, also 100V bei 1A. dann eine übersetzung von 10:1 bei der spannung. d.h. wir haben an der sekundärseite 1000V. haben wir hier wieder 100ohm, so hätten wir hier 10A.
    durch das übersetzungsverältnis bei den strömen von 1:10 dürften aber eigentlich nur 0,1A zur verfügung stehen.
     
  5. Anni

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    AW: Transformator - Stromstärke/Spannung Zusammenhang

    Hallo,

    wenn du primär nur 100 Watt reinsteckest , kannst du sekundär auch nur 100 W rausnehmen......das heisst das wenn du sekundär 1000 V hast und 100 Ohm werden niemals 10 A fliessen.....die Spannung sekundärseitig wird zusammenbrechen, der Trafo wird sich ohne geeigneten Schutz bald" verabschieden".....
     
  6. #5 ChRiZmaniA, 04.06.2007
    ChRiZmaniA

    ChRiZmaniA Guest

    AW: Transformator - Stromstärke/Spannung Zusammenhang

    genau das ist der punkt... ich weiß schon, dass man nur so viel leistung rausbekommt wie man reinsteckt (verluste mal außen vor), aber d.h. ja, dass auf der sekundärseite U=R*I nicht mehr gilt?!

    können also 10000V für einen menschen ungefährlich sein, wenn sie mit wenig leistung hochtransformiert sind?
    dann ist also Spannung nicht gleich Spannung?
     
  7. Anni

    Anni Lizenz zum Löten

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    AW: Transformator - Stromstärke/Spannung Zusammenhang

    Lass es sein , du raffst es sowieso nicht , du geistiger Kleingärtner.......
     
  8. #7 kalledom, 05.06.2007
    kalledom

    kalledom Lichtbogenlöscher

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    AW: Transformator - Stromstärke/Spannung Zusammenhang

    Jede Spannungsquelle hat einen Innenwiderstand.
    Eine leere Batterie hat einen hohen Innenwiderstand, an dem bei Belastung fast die gesamte Zellen-Spannung abfällt.
    Das kannst Du sehr gut selber testen, indem Du an einer (fast) leeren Batterie ohne Belastung mit einem Multimeter die Spannung mißt; Ergebnis: 1,5V.
    Wird die Batterie belastet, bricht die Spannung zusammen.

    Das kannst Du jetzt auf alles übertragen, auch auf Transformatoren. Die haben ebenfalls einen Innenwiderstand, wo bei zunehmender Belastung die Spannung sinkt. Ohne Belastung hat jeder Trafo eine Leerlaufspannung, die bei kleinen Varianten bis zu 70% und höher sein kann, als die Nennspannung.

    Beim Trafo wird nicht Strom übertragen, sondern Leistung.
    Wenn auf der Sekundärseite durch Spannung * Strom = 100 VA entnommen werden, dann sind es auf der Primärseite, von Verlusten mal abgesehen, ebenfalls 100 VA. Der Trafo muß für diese 100 VA ausgelegt sein, sonst wird er heiß und verbrennt. Genauer gesagt müssen die Drahtstärken der Wicklungen den Strom aushalten und das Blechpaket die Magnetfeldlinien leiten können.
    Durch das Windungsverhältnis ergibt sich das Spannungs-Verhältnis von der Primär- zur Sekundär-Wicklung. An der Leistung ändert sich nichts, aber aus Leistung / Spannung ergibt sich der jeweilige Strom.

    Warum wird Leistung mit vielen tausend Volt über Land transportiert ? Weil dabei der Strom und damit der Leitungsquerschnitt und der Spannungsabfall am Leitungs-Widerstand klein bleiben.

    Der elektrische Weidezaun: viele tausend Volt und doch nicht tödlich.
    Da sind wir wieder beim Innenwiderstand der Spannungsquelle. Wird der Draht angefaßt, bricht die Induktionsspannung am Widerstand Mensch zusammen, bis nur noch wenige Milliampere fließen.
     
  9. #8 miracle, 06.06.2007
    miracle

    miracle Guest

    AW: Transformator - Stromstärke/Spannung Zusammenhang

    Hallo,

    Wenn ein Trafo z.B. 24V / 10A leisten kann, bedeutet es nur, das aufgrund der Größe des Eisenkerns und des Querschnitts des Kupferdrahtes der Wicklung, der Trafo 10A abgeben könnte. Der Widerstand bestimmt anschließend, wieviel Strom wirklich fließt. Wenn der Widerstand zu klein ist, so das z.B. 12A fließen, dann fließen eben 12A. Die Kupferleitung wird heiß, weil deren Querschnitt nicht für einen solchen Strom ausgelegt ist, und der Trafo kann kaputtgehen.

    Gruß
    Benjamin
     
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