Überspannungsschutz im eigenen Haus

Diskutiere Überspannungsschutz im eigenen Haus im Blitzschutz, Erdung, Potentialausgleich Forum im Bereich ELEKTROINSTALLATION; Moin! Ich bin nichtwirklich überängstlich, aber vorbeugen ist besser als ärgern… momentan siehts soaus: Hager Univers Z zweiFelder,...

  1. #1 messnix, 29.06.2015
    messnix

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    Moin!


    Ich bin nichtwirklich überängstlich, aber vorbeugen ist besser als ärgern…


    momentan siehts soaus:


    Hager Univers Z zweiFelder,


    links unten SLS, Zählerplatz, darüber Dehnguard, von da aus ab in die UVTen mitmehreren RCD (Keller, Erdgeschoss, Dachgeschoss, Garage), Heizung,Badezimmer und Kleinkläranlage haben eigene RCD.


    Sooo, umÜberspannungen durch Neutraleiterunterbrechung,Sternpunktverschiebung und ähnlichen Sauereien vorzubeugen, sucheich nach ner Lösung, die platzmäßig noch ins linke Verteilfeldpassen ( 8 TE frei) und nicht ne super redundante automatischeWiedeinschaltvorichtung beinhalten.


    Die ProduktlinieSureline von AKI-Powersystems ist für meine Zwecke doch gewaltigüberdimensioniert.


    Ich dachte so an nen 4poligen Ausschalter und eine Antriebsvorrichtung desselben, z.B.Kombination Hager SBN463 mit MZ203, steuernde Mimik könnte einsimples Nettzüberwachungsrelais sein, natürlich anständigeinstellbar, so in etwa wie Ziehl Minipan SW32V.


    Meine Frage, macheich einen grundlegenden Denkfehler bezüglich dieser Idee und wennnein, welche Lösungen gibt’s da noch?


    Bitte, bevor icheinen Elektromeister hier aus meine Ecke frage brauche ich erst malArgumentations- und Entscheidungshilfen….


    GrussGruss
     
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  3. #2 Strippe-HH, 29.06.2015
    Strippe-HH

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    AW: Überspannungsschutz im eigenen Haus

    Werden auf deinen Computer die Wörter nicht rot unterstrichen die du verkehrt schreibst?
     
  4. #3 bigdie, 29.06.2015
    Zuletzt bearbeitet: 29.06.2015
    bigdie

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    AW: Überspannungsschutz im eigenen Haus

    Die hast du schon, wenn deine Anlage nach Vorschrift gebaut ist, nennt sich Schutzpotentialausgleich und Fundamenterder.
    Edith: Gilt natürlich nur im TN und nicht im TT-Netz

    Nur ein Denguard am Zähler reicht garantiert nicht um vor einem Blitz zu schützen.
     
  5. #4 Lötauge35, 29.06.2015
    Lötauge35

    Lötauge35 Lichtbogenlöscher

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    AW: Überspannungsschutz im eigenen Haus

    bei einer guten Installation und Erdung des PENs giebt es keine normalerweise keine Sternpunktverschiebung.
     
  6. #5 messnix, 30.06.2015
    messnix

    messnix Neues Mitglied

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    AW: Überspannungsschutz im eigenen Haus

    Moin!


    @Strippe-HH:


    das nächste Mal werde ich einen Lektor mit der Formulierung und Überprüfung meiner Orthographie beauftragen.


    @all:


    Auch ESP im KFZ schützt nicht vor Unfällen, und die Hausratversicherung schützt nicht vor Schäden durch Überspannung, wenn im fraglichen Zeitraum kein Gewitter unterwegs war.


    Es geht auch nicht um Blitzschutz, sondern um Schutz gegen Überspannung.




    In meiner Hütte ist die ELT-Installation nebst PotA komplett erneuert, Fundamenterder gibt’s nicht, zwei Tiefenerder auf 12 Meter mühsam runtergerattert, um wenigstens um die 6 Ohm zu erreichen.


    In den PotA sind sämtliche Leitungen einbezogen, TK/Netzwerk/Sat inklusive.


    Inwieweit ringsrum in den Häusern, die zum größten Teil vor 1920 gebaut wurden, ebenfalls entsprechende Erdungsmaßnahmen durchgeführt wurden und inwieweit der Netzbetreiber unterwegs den N abgeerdet hat, weiss ich nicht.


    Im Übrigen wird hier in diesem Dorf anscheinend nicht im Ring eingespeist.


    Ich hänge am Ende der Kette, was passiert wenn irgendwo davor ne Unsymmetrie auftritt?


    Also nochmals, würde das so funktionieren, was ich angedacht habe?


    GrussGruss
     
  7. bigdie

    bigdie Freiluftschalter

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    AW: Überspannungsschutz im eigenen Haus

    Nein, ist auch völlig überflüssig. Ich hab 81 die Lehre angefangen, da gab es 2 Fälle
    1. passierte bei der Spannungsumstellung 127/220 auf 400V Netz. da hat der Versorger L und PEN am letzen Haus im Dorf vertauscht. Die Ortsnetzsicherung löste nach einiger Zeit aus, und das 25mm² Al, das als PA von der Ha-Sicherung unterm Dach außen herunter bis in den Keller zur Wasserleitung ging musste ich damals erneuern, weil der Mantel weg war.
    Im 2. Fall gab es vor der HA- Sicherung eine Unterbrechung, die Jahrelang gar nicht bemerkt wurde und dann nur durch Zufall weil der Erder alles abgefangen hat.
    Wie gesagt in mehr als 30 Jahren 2 Fälle, wo der Versorger Schuld war. Gleichzeitig aber bestimmt 20 oder mehr Fälle, nach dem Zähler. Das Netzüberwachungsrelais reagiert auf fehlende oder zu niedrige Spannung, braucht Strom und wenn du nicht weißt, ob du durch die Neutralleiterverschiebung überhaupt noch Steuerspannung hast, musst du eine 0-Spannungsauslösung machen, die schaltet deine Anlage aber auch bei jedem kurzen Stromausfall ab und nicht wieder ein.
    Im Prinzip brauchst du nur nach jedem FI einen Überspannungsableiter gegen Erde von 3 Phasen und N. Das braucht keinen Strom und im Fehlerfall schaltet der FI ab.
     
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